Prävention

Alkohol - ein Theaterstück zu einem aktuellen Problem

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Geschrieben von: Gernot Gingele

Alkohol - ein Theaterstück zu einem aktuellen Problem

 

Das Thema Alkohol schafft es leider immer wieder, auf den Titelseiten der Tagespresse zu erscheinen, besonders wenn gerade junge Menschen betroffen sind. Alkohol, so heißt auch das neueste Theaterstück von Patric Tavanti, dem es nach vielen erfolgreichen Inszenierungen auch hierbei gelungen ist, in einer sehr schwungvollen und lebendigen Darstellung die Zuschauer in den Bann der Ereignisse zu ziehen.

Ort der Veranstaltung war einmal mehr die Aula der Anne-Frank-Realschule plus in Montabaur, bei der die von den beiden jungen Schauspielern Anita Stenke und Viktor Wendtner getragene Handlung rund 200 Schüler der Klassenstufen 7 bis 9 in ihren Bann zog.

Dabei war die gestellte Aufgabe des Teams nicht leicht. In einer 80-minütigen Vorstellung den Weg einer Schülerin von erklärter Abstinenz bis hin zu ihrem Tod nach einem wiederholten Alkoholexzess aufzuzeigen, ohne dass manch ein Entwicklungsschritt allzu knapp dargestellt wird, ist kaum zu lösen. Dass am Ende, trotz aller Leichtigkeit, manchmal auch Unbekümmertheit in den Dialogen, das dramatische Geschehen so betroffen machte, hatte viel mit der schauspielerischen Leistung der beiden Akteure zu tun. Zu jeder Zeit blieben die beiden in der Erfahrungswelt junger Menschen, die durch Leistungsdruck und Verführung allzu leicht in den manchmal unaufhaltsamen Sog der Exzesse geraten und ohne entschiedene Hilfe von außen aus dem Teufelskreis von Sucht und Versagen nicht mehr ausbrechen können. Genau an dieser Stelle leistet das Stück einen wertvollen Beitrag zur aktuellen Drogenprävention.

   

Achtung! Auto!

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Achtung Auto!

So heißt das Verkehrssicherheitsprogramm des ADAC, an dem die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 mit viel Spaß teilnahmen.
Um Verkehrsunfälle zu vermeiden, muss richtiges Verhalten im Straßenverkehr gelernt und trainiert werden. Die Aktion des ADAC basiert deshalb auf dem Motto „learning by doing“. Das bedeutet, dass die jungen Verkehrsteilnehmer, die noch nicht in der Lage sind, die Geschwindigkeit eines herannahenden Autos einzuschätzen, sich selbst testen. 
Sie stoppen aus vollem Lauf an einer gekennzeichneten Stelle und stellen dabei fest, dass sie nicht sofort zum Stehen kommen. Noch länger dauert es, wenn sie auf ein spontanes Zeichen hin anhalten müssen. Aus diesen praktisch gewonnenen Erkenntnissen leiten die Schülerinnen und Schüler dann folgende Formel ab:
Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg.
In einem nächsten Schritt wird diese Formel auf das Auto übertragen. Dabei mussten die Kinder feststellen, dass der Anhalteweg eines Autos doch erheblich länger ist als sie angenommen hatten.
Am Ende des Sicherheitstrainings gab es dann noch einen besonderen Höhepunkt: Die Jungen und Mädchen konnten am eigenen Leib die Schutzwirkung des Sicherheitsgurtes bei einer Vollbremsung bei 30 km/h erfahren.

Achtung Auto

   

Feueralarmübung am 18.11.2008

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Geschrieben von: Carstensen, Ernst-G.

Am 18.11.2008 "brannte" die Anne-Frank-Realschule. In Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Montabaur wurde eine Alarmübung unter "realistischen" Bedingungen durchgeführt. Mit einer Nebelmaschine wurde ein Treppenhaus verqualmt, um zu sehen, wie die Schülerinnen und Schüler reagieren. Innerhalb von zwei Minuten nach Alarmauslösung war das Gebäude komplett geräumt, die Feuerwehr rückte mit einem Löschzug an und beging das Schulhaus mit Atemschutzgerät.

Wir haben festgestellt, dass es einige wenige Punkte gibt, die unbedingt verbessert werden müssen, insgesamt aber ein vorbildliches Verhalten bei Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften gezeigt wurde.

Auf diesem Weg möchten wir uns herzlich bei der Freiwilligen Feuerwehr Montabaur bedanken. Es ist wichtig zu wissen, dass man im Notfall auf verlässliche Helfer vertrauen kann.

   

Elternabend Drogenprävention

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Geschrieben von: Gernot Gingele

Drogenprobleme offen angesprochen

Jörg Schmitt-Kilian referierte über Suchtprävention  

Es war nicht das erste Mal, dass der Drogenfahnder, Buchautor und international renommierte Projektleiter in Sachen Drogen- und Gewaltprävention Jörg Schmitt-Kilian in der Anne-Frank-Realschule in Montabaur Einblicke in seine Arbeit gewährte. In einer Abendveranstaltung referierte er diesmal vor zahlreichen Zuhörern über sein neues Projekt „Weißt du eigentlich, was ich fühle?“, in dem die Ohnmacht und Angst verzweifelter Eltern beim Thema illegale Drogen genauso im Zentrum steht wie auch die Lebens- und Gefühlswelt der Jugendlichen. Hierbei sucht Schmitt-Kilian nach Chancen, die gängigen Verhaltensmuster wie Sprachlosigkeit, Verschweigen und Verdrängen aufzuzeigen und zu überwinden.

 

Wie bedrohlich die Situation für Jugendliche heute ist, konnte er an vielen selbst erlebten Beispielen eindrucksvoll schildern. So machte er klar, dass die Drogenproblematik allgegenwärtig und weder auf Großstädte noch auf bestimmte soziale Schichten zu begrenzen ist. Bei einem weltweiten Umsatz von jährlichen rund 800 Milliarden Euro und bei kartellartig durchorganisierten Strukturen habe man es hier mit einem bedrohlichen Gegner zu tun, der nachweislich effektiv an der Ausweitung seiner Drogenproduktion arbeite. 

„Die Gesellschaft wird nie drogenfrei sein. Aber unser Ziel muss es sein, den Zeitpunkt des Erstkontaktes nach hinten zu ziehen.“  Damit zielte der Referent auf das naheliegende Problem von Eltern, die oft überfordert sind, wenn sie z. B. von einem ersten „Probieren“ ihres Kindes erfahren. „Auch Eltern müssen für diesen Fall stark gemacht werden“, so Schmitt-Kilian. Viel Geduld und Einfühlungsvermögen seien nötig, wenn sie mit ihrem Kind den richtigen Mittelweg zwischen Überreaktion und Verschweigen beschreiten wollen. 

Gesprächsbereitschaft auf Seiten der Eltern, Zeit haben für die Jugendlichen und Wegkommen von dem Denken „Was habe ich nur falsch gemacht?“, das seien neben Offenheit auch nach außen und das Aufsuchen professioneller Hilfe bei den Beratungsstellen wichtige Schritte. Darüber hinaus müsse man aber auch in der Schule Brücken bauen um eine vertrauenswürdige Kommunikation zwischen Eltern und Lehrern zu ermöglichen. Auf Fragen von besorgten Erwachsenen nach der richtigen Schule für ihre Kinder antwortete er stets, diejenige Schule sei die richtige, in der offen über die Drogenproblematik gesprochen und wo nichts unter den Teppich gekehrt wird.

   

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