Sozial - AG
Weihnachtsmarkt 2009
Geschrieben von: Dieter Große-Heilmann
Weihnachtsmarkt 2009
Am 26. und 27. November beim Elternsprechtag findet ein großer Adventskranzverkauf der Sozial-AG im Foyer der Schule statt.
Die Sozial-AG ist außerdem mit einem Stand von Samstag, 28. November bis Freitag, 4. Dezember auf dem Weihnachtsmarkt in Montabaur vertreten.
Dort finden Sie viele schöne kleine Weihnachtsgeschenke, die mit viel Liebe von den Schülerinnen und Schülern hergestellt wurden.
Die Sozial-AG lädt alle Eltern, Kollegen, Freunde und Schüler herzlich zu einem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt ein.
Am Mittwoch, den 2.12.2009 öffnen die Schüler das Adventskalenderfenster auf dem Weihnachtsmarkt am Rathaus, dazu spielen die Bläserklassen 6b und 7b der Anne-Frank-Realschule plus.
Den Erlös der Aktionen spenden wir in diesem Jahr für die "Katharina-Kasper-Schule" in Wirges und für das Hospiz Haus Tobias in Solingen.
HELFEN SIE MIT ! Danke
So hat alles einmal angefangen......
Geschrieben von: Brigitte Burth
Die Geschichte der “Sozial-AG”Probleme von Schülerinnen und Schülern untereinander oder mit Lehrern gibt es nicht erst seit gestern, es gab sie eigentlich schon immer. So war denn auch in meiner damals 9.Klasse das Klima nicht gerade so, wie ich es mir gewünscht hätte, eine Reihe von “Neuzugängen” ließ sich nur schwer integrieren. Also kamen wir gemeinsam auf die Idee, uns auch außerhalb des Unterrichts regelmäßig einmal in der Woche für zwei Stunden am Nachmittag in der Schule zu treffen, gemeinsam Hausaufgaben zu machen, für Klassenarbeiten und Überprüfungen zu üben, über neu entstandene Probleme in der Klasse und außerhalb zu sprechen....
Nach einigen Wochen blieb uns immer mehr Zeit für andere Dinge übrig, manche fingen an zu basteln, andere malten auf unterschiedliche Materialien... während sie sich sehr intensiv miteinander unterhielten. Es war Vorweihnachtszeit und wir überlegten, ob wir nicht Weihnachtskarten herstellen sollten - ja, damals schrieb man noch Briefe und Karten! - ob wir nicht mehr basteln und werkeln sollten, um damit vielleicht auf dem Weihnachtsmarkt in Montabaur Geld für die Klassenkasse zu verdienen. Doch dieser Gedanke war schnell verworfen: Für einen guten Zweck! Das war’s! Unsere Idee fand die Zustimmung des damaligen Schulleiters Herrn Direktor Alfons Gerharz und meine Kolleginnen Frau Hannelore Parbel und Frau Trautlinde van Baak - es gab zu dieser Zeit noch das Fach ”Textiles Gestalten” - sagten uns sofort ihre Unterstützung zu. Ausgerüstet mit einem Tapetentisch und einem Sonnenschirm fanden wir dann auf dem Großen Markt der Stadt einen Platz um unsere “Werke” zu verkaufen. Der Erlös sollte die “SOS Kinderdörfer” unterstützen. Unsere Aktion war ein voller Erfolg. Genau dieser Erfolg ermutigte uns zu weiteren Aktionen wie Getränke und Kuchenverkauf für die “Station Peiper”- die Kinderkrebsstation in Gießen bei der Fastnachtsfete der Schule in der Turnhalle.
Im darauffolgenden Schuljahr 1986/87 sollten die verschiedensten Arbeitsgemein-schaften an unserer Schule neu entstehen, die vorhandenen weitergeführt werden. So bat ich Herrn Gerharz, statt einer Biologie-AG die vorhandene Arbeitsgruppe klassenübergreifend erweitert als Sozial-AG weiterführen zu dürfen:
Die Sozial-AG war geboren. (Auf dem Zeugnis allerdings stand immer AG Sozialarbeit.)
Seit dem machten ihre Mitglieder der AG es sich zur Aufgabe, alljährlich einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Montabaur - zunächst an zwei Tagen, später bis zu einer Woche - zu gestalten und zu betreiben. Außerdem planten und organisierten sie mehrere Benefizwanderungen, Sommerfeste, Fastnachtsfeiern, Basare und Verlosungen, kurz: wir ließen keine Gelegenheit aus, durch unseren persönlichen Einsatz, möglichst gut an das Geld anderer Leute zu kommen, um damit Menschen in Not zu helfen. Denn wir wollten niemals ein Bastelclub sein, sondern zeigen dass es möglich ist nur durch den Einsatz unserer Zeit, den Menschen Freude bereiten, denen es nicht so gut geht, wie den meisten von uns.
Ein Schwerpunkt unserer Arbeit wurde die Zusammenarbeit mit dem damaligen Klinikseelsorger in der Uniklinik Köln Bert van der Post. Ich hatte seine segensreiche Tätigkeit durch ein sehr trauriges Ereignis - den Tod meines knapp 19jährigen Neffen Robert an Leukämie - kennen und würdigen gelernt. Das tiefe Vertrauen, das religiöse Gespräch und das gemeinsame Beten hatten Robert die Kraft gegeben, Abschied zu nehmen. Als ich dann später erfuhr, dass es ein sehnlicher Wunsch der Patienten auf der Station 13 des Bettenhauses der Unikliniken Köln war - der Krebs- und AIDS-Station auf der auch Robert gelegen hatte - , ein Klavier zu besitzen. Ein gebrauchtes Instrument hatte man schon ausgeguckt, aber der Preis von 1200 DM schien unerschwinglich. “Den Wunsch wollen wir erfüllen”, das war das Ziel unseres nächsten Weihnachtsmarktes und der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.
Wir haben die Patienten über viele Jahre regelmäßig ein- bis zweimal im Jahr besucht, ihnen zu Weihnachten selbst gebackene Plätzchen und kleine Geschenke mitgebracht (z.B. selbst genähte kleine Kopfkissen mit Bildern vom Bären, des Symbols unserer Freundschaft, der jederzeit ein offenes Ohr für die Probleme, Sorgen und Ängste hat). Unterstützt hat uns die Jazz-AG unter Leitung von Herrn Alois Henneberger, der Pianist der Band durfte natürlich auch als erster auf dem Klavier spielen: das Klavier auf einem fahrbaren Untersatz über die Station (110 Patienten) schiebend, begleitet von Saxophon und Trompete spielte er “Über den Wolken”... Die Patienten waren glücklich und wir mit ihnen.
Wir haben auch den Karneval in die Klinik gebracht, das klingt nach “Eulen nach Athen bringen”, aber wir haben als erste eine Karnevalsfeier im Foyer des Bettenhauses gestaltet, durften uns aber schon im darauffolgenden Jahr über die “Zusammenarbeit” mit den Bläck Föß oder den Höhnern, dem Colonia-Duett und dem Botterblömchen , also den großen Karnevalsassen von Köln freuen.
Als dann die Entwicklung im Gesundheitswesen fortschritt und eine Pflege der Todkranken aus der Klinik auf Pflegestationen und Hospize verlegt wurden, hat der Verein “Himmel un Ääd”- den Bert van der Post gegründet hat und den er bis heute leitet, ein Hospiz in Solingen, das Haus Tobias, eröffnet. Im Haus Tobias werden schwerstkranke Menschen bis zu ihrem Tod liebvoll gepflegt und palliativ versorgt. Die Sozial-AG hat eine Patenschaft zu dieser Einrichtung übernommen. Zum äußeren Zeichen der Verbundenheit sprudelt in beiden Häuser aus baugleichen Brunnen, hergestellt aus Westerwälder Ton, das Wasser der Hoffnung und des Lebens.
Es würde sicher zu weit führen, alle Aktionen, Erlebnisse und menschlichen Begegnungen der vergangenen mehr als 20 Jahren aufzuzählen und sie zu beschreiben. Ich denke, diejenigen, die diese erleben durften, werden die Erinnerungen daran als wertvollen Schatz bewahren.
Leider habe ich mich 2005 vom Schuldienst und damit auch von der Sozial-AG verabschieden müssen, aber ich freue mich und bin sehr dankbar, dass mein Kollege Dieter Große-Heilmann die AG weiterführt und ich wünsche ihm und allen Mitgliedern der AG von Herzen viel Glück, Erfolg und viele bereichernde Begegnungen.
Brunnen
Geschrieben von: Carstensen, Ernst-G.

Der Springbrunnen im Eingangsbereich der Anne-Frank-Realschule dokumentiert die Verbundenheit der Sozial-AG mit dem Haus Tobias in Solingen. EIn baugleicher Brunnen steht dort im Garten des Hospizes, um den Bewohnern täglich eine kleine Freude zu machen. Unter der früheren Leiterin der Sozial-AG, Frau Brigitte Burth, wurde die Partnerschaft aufgebaut und vertieft. Das soziale Engagement der Schülerinnen und Schüler wurde bei den Besuchen im Hospiz durch die von den Bewohnern gezeigte Freude belohnt.
"Der Kleine Tag"
Geschrieben von: Große-Heilmann, Dieter

Liebe Freundinnen und Freunde,
Liebe Sponsoren und Helfer,
auch in diesem Jahr möchte die Sozial-AG der Anne-Frank-Realschule mit Ihnen eine Aktion in Montabaur starten. Nach einer Benefizwanderung 2004, dem Musical „Karneval der Tiere“ 2006 und dem Schülerzirkus „Circus Configurani“ aus Aachen 2007 mit fast 28.000 € Spendengeldern hat die Sozial- AG dieses Jahr eine Veranstaltung in eigener Regie auf die Beine gestellt. Der Chor der Anne Frank-Realschule unter Leitung von Nicole Pauly-Marz und die Sozial-AG möchten Sie ganz herzlich zum Musical „Der kleine Tag“ von Rolf Zuckoswki einladen. Alle Schülerinnen und Schüler der Joseph-Kehrein-Schule, der Waldschule Horressen, der Anne-Frank-Realschule Montabaur, der Heinrich-Roth-Schule, des Mons-Tabor-Gymnasiums, des Peter-Altmeier-Gymnasiums sowie der Grundschulen der Verbandsgemeinde sind herzlich dazu aufgefordert, in diesem Jahr wieder das „ Colegio Boliviano-Aleman Ave Maria“ in La Paz Bolivien zu unterstützen. Was hat die Anne-Frank-Realschule mit dem „Colegio Boliviano-Aleman Ave Maria“ zu tun? Die Antwort kennt Dieter Große-Heilmann, seit Jahren Lehrer an der Anne-Frank-Realschule. Viele Jahre hat der Montabaurer in La Paz gelebt und unterrichtet. Das Colegio Ave Maria, in einem der ärmsten Stadtviertel von La Paz gelegen, bezeichnet Große-Heilman als „Funken der Hoffnung“ für über 4.500 Mädchen und Jungen. Die Arbeit der Schwestern und Lehrer in der Schule unter der Leitung von Schwester Immolata ist umso bewundernswerter, wenn man weiß, dass sie ohne staatliche Unterstützung schon über viele Jahre hier an der „Basis“ arbeiten. Wirtschaftliche Probleme in Bolivien und Deutschland und sinkende Spendengelder machen die Finanzierung der Schule immer schwieriger. Also wurde in Montabaur die Idee geboren, dass alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer mithelfen, diese Schule zu unterstützen.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Aktion unterstützen. Für weitere Fragen und Anregungen stehen Ihnen die Sozial-AG der Anne-Frank Realschule Montabaur, Tel. 02602/99934-0, und Dieter Große-Heilmann (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) jederzeit zur Verfügung.
Sozial-AG und Bläserklasse übergaben Spende an die kranke Lena
Geschrieben von: Thomas Eberth
Schüler spendeten für Lena
Sozial-AG und Bläserklasse übergaben Spende an die kranke Lena
Foto: Christian Fritzen
Im Rahmen eines Weihnachtskonzertes der Bläserklasse 6b überreichten Schüler der Sozial-AG der Anne-Frank-Realschule Montabaur der kranken Lena (die WZ berichtete Anfang Dezember) und ihren Eltern einen Scheck über 1200 Euro. Das Geld stammt aus dem Verkauf von selbst hergestellten Artikeln auf dem Weihnachtsmarkt in Montabaur sowie Spenden, die anlässlich eines Konzertes der Bläserklasse 6b ebenfalls auf dem Montabaurer Weihnachtsmarkt gesammelt wurden.
Die Eltern, die beide ehemalige Schüler der Anne-Frank-Realschule sind, möchten ihrer Tochter mit dem Geld eine viel versprechende Delphintherapie ermöglichen.
Weihnachtsmarkt und Weihnachtskonzert
Geschrieben von: Große-Heilmann, Dieter
Weihnachtsmarkt Montabaur 2008
Die Sozial-AG der Anne-Frank-Realschule steht auch dieses Jahr wieder mit einem Stand mit selbsthergestellten Artikeln auf dem Weihnachtsmarkt Montabaur. Von Samstag, den 29. November bis Donnerstag, den 4. Dezember finden Sie den Stand auf dem Weg vom Konrad-Adenauer-Platz zum Rathausplatz.

Ein ganz besonderes Ereigniss findet am Donnerstag, den 4. Dezember 2008 auf dem Weihnachtsmarkt zur Unterstützung der Sozial-AG statt. Die Bläserklasse 6b unter Leitung von Walter Frink gibt von 16.30 bis 17.30 ein Weihnachtskonzert auf der Bühne vor dem Rathaus.
In diesem Jahr geht der Erlös aus dem Verkauf und die Sammelspenden beim Weihnachtskonzert an die "Hilfe Für Lena". Das kleine Mädchen ist das Kind einer ehemaligen Schülerin und eines ehemaligen Schülers der Anne-Frank-Realschule.
Nähere Informationen dazu finden sie im Anhang.
Wir laden alle Eltern, Freunde der Realschule, Omas und Opas, Kolleginnen und Kollegen sowie die Schülerinnen und Schüler recht herzlich ein den Stand und das Konzert der Sozial-AG zu besuchen.
Schüler helfen Kindern in Not !
Danke !
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