Durch den Syrischen Bürgerkrieg leben inzwischen über 70.000 Flüchtlinge bei uns in Deutschland. Darunter sind auch viele Familien mit Kindern. Sie haben oft einen langen Weg hinter sich und traumatische Erfahrungen gemacht. Es ist ein längerer Prozess, bis diese Flüchtlinge als Asylbewerber mit Anspruch auf Deutschkurse, angemessenen Wohnraum und finanzielle Unterstützung anerkannt werden. Durch die immer höher werdende Zahl von Flüchtlingen sind die Behörden mittlerweile mit der Bereitstellung entsprechender Mittel und Möglichkeiten überfordert. Deshalb bemühen sich viele Vereine und Kirchengemeinden ehrenamtlich darum, dass die Kinder und Erwachsenen möglichst bald Deutsch lernen, um sich in unserem Land einleben und schnell Arbeit finden, bzw. in eine Schule gehen zu können.

Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Kinder hier und anderswo“ unterstützen die evangelischen Schüler und Schülerinnen der 5. Klasse eine solche Initiative, in dem sie ein großes Paket mit Schreibheften, Stiften, Vokabelheften, Lesespielen und Malblöcken für Deutschkurse mit Syrischen Flüchtlingskinder in St. Georgen im Schwarzwald verschickt haben. Ein persönlicher Brief von jedem Schüler und verschiedene Süßigkeiten sollen den Kindern helfen, „ganz schnell wieder glücklich zu werden“ (Zitat aus einem Schülerbrief). Ihre Religionslehrerin, Margret Mayer-Boucsein, kann durch den persönlichen Kontakt zu einer Kollegin, die die Kurse selbst durchführt, garantieren, dass diese Hilfe tatsächlich dringend benötigt und auch ankommen wird. 

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