Als Abschluss des Projektes „Judentum“ hat der Evangelische Religionskurs der Klassen 7 a, b und e den jüdischen Friedhof in Montabaur besucht. Neben den Räumen der  ehemaligen Synagoge in der Wallstraße  und den „Gedenk-Stolpersteinen“ in der Stadt ist der jüdische Friedhof eine wertvolle Erinnerung an eine ehemals lebendige jüdische Gemeinde. Während des Unterrichtsganges kam es unter den SchülerInnen zu  lebhaften Gesprächen über das Leben der Juden in Montabaur – ihre Ansiedelung im 14. Jahrhundert und ihr tragisches Ende durch Mord oder Auswanderung in der Zeit des Nationalsozialismus. Der sehr naturbelassene und ohne Blumenschmuck auskommende Wald-Friedhof erstaunte alle. Auf der Suche nach der ältesten  und jüngsten lesbaren Grabinschrift wurden zwei Grabsteine aus den Jahren 1796 und 1939 entdeckt.

In Ergänzung zu den in den vergangenen Wochen erarbeiteten Informationen über die Religion der Juden und das Leben von Anne-Frank, war die kleine Exkursion wie das Eintauchen in eine andere Zeit und Welt, die sich in erreichbarer Nähe der Schule befindet. 

 

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