Evangelische Religion

Am Mittwoch 12.11.2014 fand für die evangelischen und teilweise katholischen Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse der Religionsunterricht in den Räumen der TAFEL in Montabaur statt. Im Rahmen der Unterrichtseinheit DIAKONIE – Not sehen und handeln erlebten sie dort mit ihren Lehrkräften Margret Mayer-Boucsein und Horst Engel eine interessante und sehr praktische Stunde, bei der deutlich wurde, dass christlicher Glaube keine Privatsache ist und verändernd in die Gesellschaft hinein wirken kann. Die hauptamtliche Mitarbeiterin Bettina Deimling-Isack hieß die Gruppe herzlich willkommen und erzählte lebendig und anschaulich von ihrer Tätigkeit in der Montabaurer TAFEL. Sie orientierte sich bei diesem Gespräch an den Fragen, die die SchülerInnen vorbereitet hatten.

Lebensmittel, die normalerweise wegen des Verfallsdatums oder aus optischen Gründen nicht mehr verkauft werden können bzw. überproduziert wurden (Backwaren), finden durch die TAFEL eine sinnvolle Verwendung. Auf diese Weise könne Armut in Deutschland zwar nicht verhindert, aber doch gelindert werden.

Allein erziehende,  hoch-verschuldete oder bedürftige Menschen mit geringer Rente bekommen mit einem entsprechenden Ausweis und gegen einen Betrag von 2 € bei der TAFEL ausreichend Nahrungsmittel, um - trotz ihrer eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten - im Alltag zurecht zu kommen. In Montabaur sind es 300 Einzelhaushalte, die sich jeden Dienstag und Freitag auf den Weg in die Tafel machen. 135 ehrenamtliche MitarbeiterInnen tragen diese Arbeit und reagieren damit auf die schlimme Not, in der sich manche Menschen befinden können.  Bettina Deimling-Isack wies mehrmals darauf hin, dass es keine Schande sei, Hilfsangebote zu nutzen und die TAFEL in Anspruch zu nehmen. Auf diese Weise bliebe etwas Geld für andere und doch notwendige Ausgaben übrig. Trotzdem kommt es bedauerlicherweise auch manchmal vor, dass Lebensmittel abgeholt und am nächsten Müllcontainer entsorgt werden.

Auf die Frage, was die Schüler und SchülerInnen selbst jetzt tun könnten, wurden sie dazu ermutigt, die TAFEL durch eine eigene positive Einstellung zu dieser Arbeit und Respekt bzw. Toleranz den Menschen gegenüber, die die Tafel als Kunden besuchen. Denn für sie sei es oft nicht einfach, diesen Weg der Hilfe gehen zu müssen.  Auch durch ein eventuelles Sozialpraktikum oder ehrenamtliche Tätigkeit (ab 16 Jahren) könnte die Arbeit der TAFEL ehrenamtlich unterstützt werden.

Als ganz praktische Geste überreichten die Schüler und SchülerInnen zum Abschluss einen Korb voller Gummibärchentüten und Schokoladentäfelchen, die bei der nächsten Ausgabe Familien mit Kindern zugute kommen werden.

Auch in diesem Jahr beteiligen sich die SchülerInnen der 5. und 6. Klasse im Fach Evangelische Religion an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. 30 Päckchen haben sie mit der finanziellen Unterstützung ihrer Eltern und der Lehrerin, Margret Mayer-Boucsein, für Kinder in Osteuropa gepackt.

Glaube als Weg– dieses Thema beschäftigte die SchülerInnen der Klassen 8 in den Stunden vor den Herbstferien im Evangelischen Religionsunterricht. Auf unterschiedliche Art und Weise näherten sie sich mit ihrer Lehrerin, M. Mayer-Boucsein, diesem Symbol.

Reli-Unterricht in den Räumen der Montabaurer TAFEL

Am Donnerstag, 24.10.2013, fand für die evangelischen Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse der Religionsunterricht in den Räumen der TAFEL in Montabaur statt. Im Rahmen der Unterrichtseinheit DIAKONIE – Not sehen und handeln erlebten sie dort mit ihren Lehrkräften M. Mayer-Boucsein und O. Mazarin eine interessante und sehr praktische Stunde, bei der deutlich wurde, dass christlicher Glaube keine Privatsache ist und verändernd in die Gesellschaft hinein wirken kann. Die Mitarbeiterin Frau Deimling-Isack, die hauptberuflich als Rechtsanwältin arbeitet, hieß die Gruppe herzlich willkommen und erzählte lebendig und anschaulich von ihrer Tätigkeit in der Montabaurer TAFEL. Sie orientierte sich bei diesem Gespräch an den Fragen, die die SchülerInnen vorbereitet hatten.

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