ABC der Berufsorientierung

Im Rahmen der Berufsorientierung besichtigen die SchülerInnen der Sekundarstufe I in Klassenstufe 8 und SchülerInnen der Berufsreifeklassen in Klassenstufe 7 der Anne-Frank-Realschule plus jedes Schuljahr verschiedene Betriebe, um einen Einblick in den Berufsalltag zu bekommen, Anregungen für Ihre Berufswahl zu erhalten und um zu erfahren, welche Anforderungen in den entsprechenden Berufsfeldern an sie gestellt werden.

Besonders wertvoll ist in diesem Zusammenhang der Kontakt, den die AFRS zu über 150 regionalen Firmen pflegt. Dadurch ist es möglich, Unternehmen aus verschiedenen Bereichen zu besichtigen, sodass der Einblick in verschiedene Berufsfelder für unsere Schülerinnen und Schüler facettenreich ausfällt.

Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 im Bildungsgang Realschule sowie der Klassenstufe 8 im Bildungsgang Berufsreife absolvieren Ende Januar/Anfang Februar ein zweiwöchiges Betriebspraktikum. Dieses Praktikum dient in erster Linie der Erkundung eines Berufes und der Arbeitswelt. Die Praktikantinnen und Praktikanten suchen sich den Praktikumsplatz selbstständig. Dafür erhalten sie von der Schule ein Anschreiben an den Betrieb und ein Rückmeldeformblatt jeweils mit ihrem Namen. Das Anschreiben wird im Betrieb abgegeben, auf dem Rückmeldeformular bestätigt der Betrieb das Praktikum und gibt die Kontaktdaten der Betreuerin/des Betreuers an. Das Rückmeldeformular muss bis Ende November in der Schule vorliegen (Klassenleitung). Die Betriebe erhalten einen Brief mit den Hinweisen zum Praktikum und erfahren, welche Lehrkraft den Schüler betreut. In der Regel ist dies die Klassenleitung.

Grundsätzlich werden nur Praktikumsplätze in der Region (Umkreis um Montabaur: Koblenz/Lahnstein/Bad Ems/Nassau/Diez/Limburg/Westerburg/Selters/Ransbach-Baumbach/Höhr-Grenzhausen) genehmigt. Dabei sollten Schülerinnen und Schüler vermeiden ein Praktikum im Betrieb der Eltern zu machen. Ebenso werden Praktika in Schulen nicht genehmigt, weil alle Schülerinnen und Schüler (auch und besonders diejenigen, die später einen Lehrberuf anstreben) Erfahrungen in einem Bereich außerhalb der Schule machen sollen.

Die betreuende Lehrkraft wird die zugewiesenen Praktikantinnen und Praktikanten (mindestens) einmal im  Betrieb besuchen. Bei diesem Besuch soll ein Gespräch mit Praktikant(in) und der Betreuerin/dem Betreuer des Betriebes geführt werden. Das Gespräch kann gemeinsam geführt werden. Der Betrieb gibt dem Praktikanten/der Praktikantin eine Rückmeldung über das Praktikum. Ein Formblatt dafür ist in der Praktikumsmappe enthalten, die den Schülerinnen und Schülern ausghändigt wird.

Die Chancen auf den Traumberuf/Wunschausbildungsplatz erhöhen sich dadurch, dass ein guter Notendurchschnitt erzielt wird. Die Anforderungen des Ausbildungsbetriebes sollten sicher erfüllt werden. Weiterhin werden die Chancen durch eine gute Berufswahlvorbereitung erhöht.

Bei der Berufswahl können Eltern ihren Kindern enorm unterstützen. Hierzu ist in der Anlage ein Artikel der Agentur für Arbeit abgebildet.

Go to top
JSN Boot template designed by JoomlaShine.com