Morgens um 10:25 Uhr ging es los. Mit dem Bus fuhren wir nach Koblenz zu IKEA. Als wir dort ankamen wurden wir sehr nett begrüßt. Als erstes haben wir Ausweise bekommen damit wir auch überall hin durften. Die Führung startete im Betriebsbüro in dem es auch zwei Räume gibt, in denen die Daten der Kunden (wie z.B. Kontodaten) aufbewahrt werden. Wenn mal keiner da ist, müssen diese Räume abgeschlossen werden, damit die Daten nicht geklaut werden können. Danach wurde uns die Cafeteria für die Mitarbeiter gezeigt. Dort macht IKEA alles billiger für die Mitarbeiter. Anschließend gingen wir in den Eingangsbereich von IKEA. Der Eingang zeigt den Stil aller Abteilungen in kleinen Ausstellungen. Dort wurde uns auch erklärt, dass jede Ikea-Filiale gleich aufgebaut ist. Als erstes startet die Rundführung mit dem Wohnzimmer. Jede Ausstellung ist zum Ausprobieren. An bestimmten Tagen kann man bei IKEA sogar Kekse backen. Es gibt dort auch kleine Austellungswohnungen. Diese Wohnungen existieren sogar in Wirklichkeit und werden richtig bewohnt. In jeder dieser Ausstellungswohnung sind ein oder zwei Fotos von der reellen Wohnung. Die ganzen Möbel werden in Schweden erst ausgetestet. Wenn sie dann gut ankommen werden sie in die ganzen Ikea-Filialen gebracht. So ca. alle 3 Monate werden die einzelnen Stile von Frühling, Herbst, Winter, Sommer und Knut entsprechend umgestaltet. Knut ist ein von IKEA erfundener Monat. Alle 2-3 Jahre werden große Umbauten in den einzelnen Abteilungen unternommen. Natürlich verfügt IKEA auch über eine Kindebetreuung, damit den Kinder nicht langweilig wird, wenn die Eltern durch die Ausstellung gehen. Außerdem hat IKEA auch ein kleines Restaurant, damit die Kunden nicht wegfahren müssen zum Essen und vielleicht danach gar nicht mehr wieder kommen. Das Restaurant bietet Speisen für morgens, mittags und abends an, falls manche Leute sehr lange da sind wenn sie z.B. eine kleine Mietwohnung einrichten wollen. Alles was es dort zum Essen gibt, kommt aus Schweden. Es ist nichts Deutsches dabei. Jeder Mitarbeiter, der dort arbeitet hat die gleiche Uniform und auch den gleichen Rang. Bei Ikea gibt es keine Vorgesetzen. Manchmal arbeitet auch mal eine Designerin an der Kasse, wenn die andern Mitarbeiter überlastet sind. In der Lagerhalle fangen die Arbeitsschichten schon sehr früh an. IKEA ist sehr umweltbewusst. Sie sparen Holz durch Papppaletten, haben eine eigene Recyclinganlage und sie holzen kein Holz in den Tropen ab. Das Holz für die Möbel kommt aus eigenen Wäldern, die auch wieder aufgeforstet werden. In Deutschland selbst gibt es nicht so viele „Ikea-Wälder“, hier werden hauptsächlich nur die Sachen produziert.

Bei IKEA funktioniert das so mit dem Einkaufen: Man geht durch die Ausstellung und wenn jetzt z.B. ein Schrank gut gefällt, schreibt man sich eine Nummer auf. Mit dieser angegeben Nummer findet man das ausgewählte Möbelteil später in der SB Halle (Selbstbedienungshalle) wieder. Man sucht zuerst die Reihe und dann das Fach. Wenn man dann das Möbelteil gefunden hat,  nimmt man sich z.B. den eingepackten Schrank und geht zur Kasse und bezahlt. Bevor man jedoch in die SB-Halle kommt, kann man noch durch eine Verkaufshalle gehen, in der Deko-Artikel und Gebrauchsgegenstände (z.B.Bettwäsche) angeboten werden.

IKEA dekoriert seine Ausstellung immer im Voraus. Alte Ausstellungstücke die nicht mehr gebraucht werden, kommen in die Fundgrube. Dort kann man sie dann für einen billigeren Preis kaufen. Ein Umtausch ist bei IKEA jederzeit möglich.

Am Schluss sind wir in den hauseigenen Lehrraum gegangen, wo wir noch  eine Powerpoint Präsentation über das Unternehmen Ikea gesehen haben. Anschließend durften  wir noch einige Fragen stellen. Zum Schluss gab es noch Informationsflyer für die einzelnen Ausbildungsberufe bei Ikea wie z.B. Kauffrau/man, Designer usw. Bei IKEA verdient man ca. 2000 Euro. Für die Mitarbeiter gibt es  außerdem 11,8% Rabatt auf die Möbel und noch vieles mehr. Ich persönlich fand die Betriebsbesichtigung sehr interessant, da man auch mal hinter die Kulissen schauen konnte.

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