Betriebsbesichtigungen

Nachdem wir uns bei Klöckner Pentaplast angemeldet hatten, bekam jeder einen Besucherausweis an einem Schlüsselanhänger, der signalisierte, dass man an der Führung teilnimmt. Ein paar Schüler haben neongrüne Westen bekommen, damit die Gabelstaplerfahrer uns besser sehen, wenn wir über das Gelände gehen.

Dann hat uns Herr Christian Knobe zu einem Präsentationsraum geführt. Dort haben uns einige Azubis eine Power Point Präsentation über das Unternehmen vorgeführt und ein paar Gegenstände gezeigt, die sie selbst produzieren, wie z.B. Klebebandfolie, Lebensmittelfolie, Weihnachtsbaum - und Girlandenfolie sowie Dekorationsfolie. Des Weiteren erfuhren wir, dass die Firma weltweit über 3000 Mitarbeiter beschäftigt und in 11 Ländern mit 17 Produktionsstätten vertreten ist. Die Länder sind: Argentinien, Brasilien, Deutschland, Großbritannien, Kanada, Portugal Russland, Schweiz, Spanien, Thailand und den USA.

Der Standort in Heiligenroth besteht seit 1965.

Die Werkfläche beträgt 100 000 m², davon werden aber lediglich 47 000 m² genutzt.

Nun durften wir an der Rundführung teilnehmen:

Nachdem wir alle unseren Schmuck abgelegt, unsere Handys ausgeschaltet hatten, sowie unsere Rucksäcke deponiert hatten, wurden wir in Schutzkleidung gehüllt. Mehrere Auszubildende haben uns dann in verschiedenen Gruppen das Gelände gezeigt. In den vielen Hallen lag meist ein beißender Geruch in der Luft. Zudem war es dort laut und heiß. Beim Rundgang wurde uns die Herstellung von Folien erklärt sowie die Arbeitsschritte der einzelnen Maschinen.

Wer sich für eine Arbeitsstelle bei KP interessiert, sollte folgende Fähigkeiten mitbringen:

- selbstständiges Arbeiten

- gute soziale Kompetenz

Vorausgehend ist eine aussagekräftige Bewerbung sowie gute Zeugnisnoten.

 

 

Morgens um 10:25 Uhr ging es los. Mit dem Bus fuhren wir nach Koblenz zu IKEA. Als wir dort ankamen wurden wir sehr nett begrüßt. Als erstes haben wir Ausweise bekommen damit wir auch überall hin durften. Die Führung startete im Betriebsbüro in dem es auch zwei Räume gibt, in denen die Daten der Kunden (wie z.B. Kontodaten) aufbewahrt werden. Wenn mal keiner da ist, müssen diese Räume abgeschlossen werden, damit die Daten nicht geklaut werden können. Danach wurde uns die Cafeteria für die Mitarbeiter gezeigt. Dort macht IKEA alles billiger für die Mitarbeiter. Anschließend gingen wir in den Eingangsbereich von IKEA. Der Eingang zeigt den Stil aller Abteilungen in kleinen Ausstellungen. Dort wurde uns auch erklärt, dass jede Ikea-Filiale gleich aufgebaut ist. Als erstes startet die Rundführung mit dem Wohnzimmer. Jede Ausstellung ist zum Ausprobieren. An bestimmten Tagen kann man bei IKEA sogar Kekse backen. Es gibt dort auch kleine Austellungswohnungen. Diese Wohnungen existieren sogar in Wirklichkeit und werden richtig bewohnt. In jeder dieser Ausstellungswohnung sind ein oder zwei Fotos von der reellen Wohnung. Die ganzen Möbel werden in Schweden erst ausgetestet. Wenn sie dann gut ankommen werden sie in die ganzen Ikea-Filialen gebracht. So ca. alle 3 Monate werden die einzelnen Stile von Frühling, Herbst, Winter, Sommer und Knut entsprechend umgestaltet. Knut ist ein von IKEA erfundener Monat. Alle 2-3 Jahre werden große Umbauten in den einzelnen Abteilungen unternommen. Natürlich verfügt IKEA auch über eine Kindebetreuung, damit den Kinder nicht langweilig wird, wenn die Eltern durch die Ausstellung gehen. Außerdem hat IKEA auch ein kleines Restaurant, damit die Kunden nicht wegfahren müssen zum Essen und vielleicht danach gar nicht mehr wieder kommen. Das Restaurant bietet Speisen für morgens, mittags und abends an, falls manche Leute sehr lange da sind wenn sie z.B. eine kleine Mietwohnung einrichten wollen. Alles was es dort zum Essen gibt, kommt aus Schweden. Es ist nichts Deutsches dabei. Jeder Mitarbeiter, der dort arbeitet hat die gleiche Uniform und auch den gleichen Rang. Bei Ikea gibt es keine Vorgesetzen. Manchmal arbeitet auch mal eine Designerin an der Kasse, wenn die andern Mitarbeiter überlastet sind. In der Lagerhalle fangen die Arbeitsschichten schon sehr früh an. IKEA ist sehr umweltbewusst. Sie sparen Holz durch Papppaletten, haben eine eigene Recyclinganlage und sie holzen kein Holz in den Tropen ab. Das Holz für die Möbel kommt aus eigenen Wäldern, die auch wieder aufgeforstet werden. In Deutschland selbst gibt es nicht so viele „Ikea-Wälder“, hier werden hauptsächlich nur die Sachen produziert.

Bei IKEA funktioniert das so mit dem Einkaufen: Man geht durch die Ausstellung und wenn jetzt z.B. ein Schrank gut gefällt, schreibt man sich eine Nummer auf. Mit dieser angegeben Nummer findet man das ausgewählte Möbelteil später in der SB Halle (Selbstbedienungshalle) wieder. Man sucht zuerst die Reihe und dann das Fach. Wenn man dann das Möbelteil gefunden hat,  nimmt man sich z.B. den eingepackten Schrank und geht zur Kasse und bezahlt. Bevor man jedoch in die SB-Halle kommt, kann man noch durch eine Verkaufshalle gehen, in der Deko-Artikel und Gebrauchsgegenstände (z.B.Bettwäsche) angeboten werden.

IKEA dekoriert seine Ausstellung immer im Voraus. Alte Ausstellungstücke die nicht mehr gebraucht werden, kommen in die Fundgrube. Dort kann man sie dann für einen billigeren Preis kaufen. Ein Umtausch ist bei IKEA jederzeit möglich.

Am Schluss sind wir in den hauseigenen Lehrraum gegangen, wo wir noch  eine Powerpoint Präsentation über das Unternehmen Ikea gesehen haben. Anschließend durften  wir noch einige Fragen stellen. Zum Schluss gab es noch Informationsflyer für die einzelnen Ausbildungsberufe bei Ikea wie z.B. Kauffrau/man, Designer usw. Bei IKEA verdient man ca. 2000 Euro. Für die Mitarbeiter gibt es  außerdem 11,8% Rabatt auf die Möbel und noch vieles mehr. Ich persönlich fand die Betriebsbesichtigung sehr interessant, da man auch mal hinter die Kulissen schauen konnte.

Wir, die Klassen 8b und 8a waren auf einer Betriebsbesichtigung im Saturn Koblenz, der bereits seit 6 Jahren existiert. Der größte Saturn liegt in Hamburg, ist circa 17.000 m² groß und somit 6- oder 7-mal so groß wie der in Koblenz.

Herr Stephan erzählte uns, wie wir unsere Ausbildung bei Saturn machen könnten. Saturn sucht sich über die Schulen Auszubildende. Als erstes macht man zwei Jahre Ausbildung zu einem Verkäufer, wenn man wollte könne man noch ein drittes Jahr dranhängen, um Kaufmann zu werden. Für alles braucht man gute Noten. Als Azubi (Auszubildender) muss man alles ausprobieren um ein Gefühl dafür zubekommen.

Schon am ersten Tag wird man auf die Kundschaft „losgelassen“ und muss schon alles machen was ein Angestellter tun muss. Wenn man mal nicht weiter weiß, kann man sagen, dass man ein Azubi ist und holt Mitarbeiter, der sich damit auskennt. Wenn man aber immer zu spät kommt, stiehlt oder die Berufsschule schwänzt, kann man seinen Platz verlieren und wird fristlos entlassen.

In dem Saturn Koblenz gibt es auch nur eine Bürokraft. Sie überprüft, ob der Lieferschein und die Ware übereinstimmen.

Saturn ist eine Tochtergesellschaft von der Metro und die Schwester ist Media Markt. Die beiden Elektromärkte scheinen nach außen hin verfeindet, was sie aber in Wirklichkeit nicht sind. Sie tauschen sich die Preise der Ware aus. Die Läden sind immer auf „Amazonpreis“.

Das Lager ist ein sicherheitsrelevanter Raum, der durch einen Chip geschützt ist, den jeder Angestellte besitzt. Morgens ist von 9-13 Uhr immer Warenannahme. Der Lieferschein muss mit der Ware übereinstimmen. In der heißen Phase der Saison, also vor Weihnachten, wird noch mehr Ware bestellt.

Im Saturn gibt es folgende 5 wichtige Gebrauchswaren: Lampen, Waschmaschinen, Kühlschränke, Herde und Fernseher.

Diese fünf Waren gehören zu den 10% der Gebrauchswaren. Die restlichen 90% sind Luxuswaren. Sehr begehrt sind Smartphones.

Außerdem gibt es eine große Showfläche mit Fernseher, Musik und Spielen.

Unser Projekt „Betriebsbesichtigung“ absolvierten wir bei IKEA in Koblenz. Am Empfang erhielten wir Besucherpässe. Frau Hermet von der Personalabteilung wies uns in die einzelne Abteilungen ein.

Die Teamleiter arbeiten in  einem Großraumbüro. Es ist in verschiedene Bereich aufgeteilt, in Marketing und Verkauf .Der Buchhaltungsraum muss vor dem Verlassen abgeschlossen werden. Für Mitarbeiter gibt es eine eigene Kantine mit Lounge. Dort befindet sich eine Bücherecke und ein Massagesessel. Unter den  Mitarbeitern besteht ein sehr offenes Verhältnis, die Kollegen dort duzen sich untereinander. Jeder Mitarbeiter erhält die typisch gelbe „Arbeitsuniform“.

Im Erdgeschoss herrscht ein sogenanntes „Sieh-und-nimm Prinzip“. Im Obergeschoss befindet sich die Raumeinrichtung. Auf der ganzen Welt ist IKEA gleich aufgebaut. Die Ausstellung wird der Saison angepasst. Es zieht sich ein erkennbarer roter Faden durch das Möbelhaus. IKEA wird auch Inspirationsausstellung genannt. Als erstes wird die Wohnzimmerausstattung präsentiert. Die Ausstellungen werden regelmäßig erneuert. Das Personal für visuelles Marketing gestaltet die einzelnen Räume. Das Team für visuelles Marketing überlegt sich zu jedem Raum eine passende Geschichte mit Personen. Immer wieder trifft man auf kleine Wohnungen, die den Besuchern zeigen soll, was man mit IKEA Möbeln alles machen kann. Der Businesspoint ist das einzige Abteil, indem man Ausstellungsstücke auf Rechnung bestellen kann. Der nächstgrößere Themenbereich ist die Küchenabteilung. Dort befindet sich eine Showküche. Hier finden verschiedene Aktionen statt. IKEA stellt damit die Funktionen der Kücheneinrichtung dar. Nun kommt das Bettenkompakt, dieser ist neulich erst umgebaut worden. Solch ein Umbau findet alle 2 bis 3 Jahre statt. Neu hereingekommen ist die Ausstellung mit Dachschräge. Die Kinderabteilung ist mit Möbeln und Spielsachen ausgestattet. Dort sollen sich Kinder wohlfühlen und spielen.

Im Kundenrestaurant gibt es klassische schwedische  Gerichte, welche in Schweden produziert und dann nach Deutschland importiert werden. Das Erdgeschoss ist wie eine Lagerhalle aufgebaut . Die Gegenstände werden auf Holz- oder Pappplaketten aufgestapelt. Sweat Wood ist die Tochterfirma von IKEA, sie besitzen eigene Wälder, besonders in Russland.

Sicherheitsschuhe sind Vorschrift! Jeden Morgen steuern LKW s die Rampen der SB-Halle an. Von dort aus räumt zuständiges Personal die LKWs aus und bringt die Möbel an Ort und Stelle.

IKEA macht Vorfreude auf Weihnachten ,indem sie schon früh einen Weihnachtsmarkt aufbauen. Möbel, die aus dem Sortiment  genommen worden sind, findet man reduziert in der Fundgrube wieder.

Wenn man IKEA verlässt, kann man im Bistro schwedische Lebensmittel kaufen.

Zum  Schluss haben wir uns in einem Gruppenraum versammelt und uns eine Präsentation angesehen.

1953 wurde IKEA von Ingvar Kamprad gegründet. Er war damals 17 Jahre alt. Damals verkaufte er keine Möbel, sondern Alltagsgegenstände, diese lieferte der Milchmann, denn er war der einzige der täglich an jedem Hof vorbei kam. Das erste IKEA Möbelgeschäft war eher wie ein Museum aufgebaut. Die Ausstellung war abgegrenzt, man durfte die Gegenstände nicht anfassen. Heute ist Ingvar Kamprad 87 Jahre alt und der reichste Mann Europas. IKEA steht für die Initialen IK( Ingvar Kamprad ) E(Elmtaryd, Geburtshof) A(Agunnaryd, Geburtsort). Die Anzahl der Mitarbeiter ist deutlich angestiegen . Es gibt weltweit 280 Einrichtungshäuser, davon 46 allein in Deutschland. Jährlich hat IKEA 99 Mio. Besucher und 46 Mio. Kunden. 54% der Führungskräfte sind Frauen.

Während der gesamten Ausbildungszeit steht dir ein Pate bei. Man bekommt Urlaubsgeld und ein 13. Monatsgehalt bezahlt. Zusätzlich erhält man 77 € mehr im Monat. Azubis sind unfallversichert, erhalten Arbeitskleidung und Reinigungsgeld.

Bei IKEA kannst du eine Ausbildung/Praktikum als Grafik Designer, Kauffrau/-mann im Einzelhandel(Schwerpunkt Logistik), Gestalter für visuelles Marketing oder als Fachkraft für Systemgastronomie machen. IKEA verlangt nur einen Abschluss, egal ob Berufsreife- oder Realschulabschluss. Die Mitarbeiter erhalten 15% auf alle Produkte. Sie verschenken nützliche Weihnachtsgeschenke an das ganze Personal.

Wir bedanken uns recht herzlich für die nette Führung bei Frau Hermet!

 






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