Medienkompetenz

Medienscouts  in Schulen, haben die Aufgabe, ihre Mitschüler im Umgang mit den „neuen“ Medien zu schulen und sie über eventuell auftretende Gefahren, die sich bei deren Nutzung ergeben könnten, aufzuklären. Die Medienscouts der AFRS+ setzen diesen Gedanken während des letzten Projekttages auf ganz praktische Art in die Tat um.

 

Die Medienscouts Nadine Mager, Christina Hoppe, Selina Wirth, Nic Westermann, Hanna Neuroth, Anne Bender und Jeffrey Ilo übernahmen einen Vormittag lang den Unterricht in den Klassen 7a und 7c, um die vielfältigen Möglichkeiten der Nutzung von Smartphones deutlich zu machen.

 

Die Schülerinnen und Schüler der 7a arbeiteten an einem Filmprojekt und drehten in Kleingruppen Kurzfilme zu dem Thema: "Mein Smartphone und ich“. Nach der Ideenfindung wurde ein Drehbuch verfasst und mithilfe des Smartphones einzelne Szenen auf dem Schulgelände gefilmt. Inhaltlich entschieden sich die Schüler für die Themenbereiche „Suchtpotential der Handynutzung“, „Selfiewahn“ und „Unerlaubtes Posting von Bildern im Netz“. Abschließend wurden aus den einzelnen Szenen, mit der Unterstützung der Medienscouts, Filme geschnitten. So entstanden schöne, informative und lehrreiche Kurzfilme.

 

Die Schülerinnen und Schüler der 7a feilen an ihren Drehbüchern.

 

 

 

 

 

 
   


 

Die zweite Gruppe führte eine Stadtrallye in Montabaur durch, welche die Medienscouts in wochenlanger Arbeit vorbereitet hatten.  Die Schüler der Klasse 7c wurden an den Mon Stilettos entlang zu unterschiedlichen Orientierungspunkten geführt, an denen sie mit Unterstützung des Smartphones Fragen beantworten mussten. So legten die Schüler eine beachtliche Strecke zu Fuß zurück und lernten gleichzeitig, das Smartphone als Info-Quelle zu nutzen. Nur wer die richtige Antwort fand, blieb auf dem richtigen Weg!

 

Wieder in der Schule angekommen, wurden alle Antworten ausgewertet und die Siegergruppe erhielt einen Preis.

 

 

 

Die Klasse 7c wertet ihre Rallye-Antworten aus.

 

 

   

 

 

Die Schüler der Klassen 7a und 7c hatten großen Spaß an diesem ungewöhnlichen Schultag und die Medienscouts konnten ihre Kompetenzen ein weiteres Mal im Sinne der Schulgemeinschaft gewinnbringend unter Beweis stellen! 

Die Medienscouts der Anne-Frank Realschule plus sind ausgebildete Experten im Bereich Medien und organisieren im Rahmen einer AG zahlreiche Events, um ihr Spezialwissen an Mitschüler weiter zu geben.

In diesem Sinne haben die Medienscouts der neunten Klassen nach intensiver Vorbereitung einen alternativen und interessanten Klassen 6a und 6e ausgearbeitet.

Inhaltlich ging es um den vernünftigen Umgang mit Suchmaschinen im Internet und der Erstellung einer ersten eigenen Power-Point Präsentation.

Nach einer kurzen fachlichen Einführung durch die Medienscouts ( Christina Hoppe, Natalie Mager, Nic Westermann, Selina Wirth  9b, Anne Bender, Hanna Neuroth  9c, Jeffrey Ilo 9e) wurden die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen (6a und 6e) selbst aktiv. Sie erstellten nach zuvor festgelegten Kriterien selbstständig eine Power-point Präsentation zu einem  frei gewählten Thema.

Anschließend wurden alle frisch entstandenen Präsentationen dem Plenum vorgetragen, besprochen und bewertet.

Die Ergebnisse waren durchweg gelungen und sowohl in der technischen Umsetzung, als auch inhaltlich überzeugend. Damit bestätigte sich erneut der Grundgedanke des Gesamtkonzeptes vom Einsatz der Medienscouts an Schulen.

Es ist äußerst produktiv, wenn Schüler von Schülern lernen und macht zudem noch jede Menge Spaß!

Das Internet hat unsere Gesellschaft stark verändert. Neben zahlreichen Chancen und Möglichkeiten lauern in den virtuellen Welten allerdings auch Gefahren, die besonders von Kindern und Jugendlichen oftmals unterschätzt werden. Um dem entgegenzuwirken, fand im Gymnasium Montabaur eine Informationsveranstaltung statt.

Mit dem Ziel der Bewusstmachung organisierte die Kreissparkasse Westerwald für die Schuljahrgänge 6 und 7 der Anne-Frank-Realschule plus und des Mons-Tabor-Gymnasiums Montabaur einen außergewöhnlichen Vortrag zur Internetsicherheit.



Hintergrund war, die Schülerinnen und Schüler rechtzeitig für den richtigen Umgang in der stark vernetzten Medienwelt zu sensibilisieren. Aktuelle Themen wie Internetabzocke, Cybermobbing, illegale Downloads und der Auftritt in sozialen Netzwerken wurden den Schülern während der regulären Unterrichtszeit anschaulich durch einen professionellen Referenten der Firma 8COM demonstriert. Durch Live-Hacking erlebten alle Teilnehmer hautnah, wie Cyberkriminelle vorgehen und wie man sich am besten schützen kann. Wie schnell kann ein durchschnittliches Passwort gehackt werden? Kann ein Smartphone wirklich zur Wanze werden? Wie sichere ich meine Webcam? Worauf sollte man in sozialen Netzwerken achten? Auch den Eltern wurde abends die Gelegenheit geboten, Antworten darauf zu finden und sich erstaunliche Einblicke in die Möglichkeiten krimineller Hacker zu verschaffen.

Unterstützt wurde die Veranstaltung der Kreissparkasse Westerwald durch die Kriminalinspektion Montabaur. Herr Bruno Wörsdörfer, stellvertretender Kommissariatsleiter, stand nach den Beiträgen für Fragen der Schüler und Eltern zur Verfügung.

Die Klassen 8a, b und c hatten am 30. April je einen Workshop zum Thema Medienkompetenz und Internetsicherheit. Die Medienreferentin Frau Weiß-Janssen besuchte im Auftrag der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz die Klassen und gab interessante Einblicke in die für die Schüler und Schülerinnen relevanten Themenbereiche „Kostenfalle Smartphones“ und „Risiken bei Internetspielen“. Die Jugendlichen wurden sensibilisiert für eventuell mögliche Gefahren und Risiken, die manche Smartphone-App mit sich bringt. Sie wurden daran erinnert, das Kleingedruckte in den Geschäftsbedingungen, manchmal sogar nur auf englisch verfasst, zu lesen. In diesem Zusammenhang ging Frau Weiß-Janssen auf den Datenschutz ein - man sollte sich überlegen, wieviel man bereit ist von sich preiszugeben, inwieweit eine App Zugriff auf eigene Dateien haben darf, wie z. B. die Berechtigung, Fotos und Videos aufzunehmen, den Ton aufzuzeichnen, Profildaten, Kalenderereignisse und vertrauliche Informationen lesen... Man sollte sich also gut überlegen, bevor man dem durch die Bestätigung zustimmt!

Eine weitere mögliche Gefahr überraschte die Schüler, nämlich die Situation bei Online-Spielen durch einen einfachen, versehentlichen Klick ein Abonnement zu aktivieren für beispielsweise Klingeltöne, für die dann monatlich ein gewisser Betrag abgebucht wird. Sie erfuhren, wie sie das verhindern bzw. wo sie im Notfall Hilfe und Unterstützung bekommen können.

Am Ende konnten die Jugendlichen selbst auf einer Homepage die Sicherheit eigener Passwörter überprüfen und waren überrascht, wie lange es statistisch gesehen dauert – oder wie schnell es geht!!! -  bis der Code geknackt wird.

In der Kürze der Zeit konnten bei dieser riesigen Vielfalt an Einzelthemen und Problemen dieses umfassenden Bereichs nur angerissen werden. Trotzdem wird der ein oder andere Jugendliche sicherlich in Zukunft sein Verhalten im Internet kritisch hinterfragen.

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