Die Klassen 9a, 9b, 9c und 9d waren Ende Januar im Rahmen des Musikunterrichts in Koblenz. Sie besuchten dort eine Probe des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie. Die Profis des Orchesters arbeiteten in dieser Probe unter Leitung des Dirigenten Lü Shao-chia an der „Symphonie Fantastique“ von Hector Berlioz, einem der bedeutendsten Werke der Romantik und der Gattung Programmmusik.

 

NDie Schülerinnen und Schüler hatten sich vorher im Musikunterricht mit sinfonischer Musik und speziell mit diesem Werk genauer beschäftigt. Im Gepäck hatten sie eine ganze Reihe Fragen nach musikalischen Besonderheiten der „Symphonie Fantastique“ (Was ist die „idee fixe“?),  nach dem Beruf des Orchestermusikers (Welche Ausbildung braucht man? Wie sind die Arbeitszeiten?) und nach speziellen Instrumenten im Orchester (Wie klingt ein Kontrafagott? Was ist ein Englischhorn, was eine Ophikleide?)
All diese Fragen konnten sie durch eigenen Beobachtungen und mithilfe von Frau Dräger, der Musikvermittlerin des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie, selbst klären. Beeindruckend war für unsere Schülerinnen und Schüler die dynamische Bandbreite eines Sinfonieorchesters, die Instrumentalbeherrschung der Musikerinnen und Musiker und die Kommunikation zwischen Dirigent und Orchester.

 

Absoluten Seltenheitswert hatte bei unserem Besuch die Ophikleide: Dieses Instrument ist ein tiefes Blechblasinstrument und ein Vorläufer der heute gebräuchlichen Basstuba. Im letzten Satz der „Symphonie Fantastique“ findet sich das bedeutendste Solo für Ophikleide, welches wir hautnah miterleben konnten.


 

 

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