Der Kaim-Flügel in unserem Musikraum befindet sich leider in einem sehr schlechten Zustand: Resonanzboden und Korpus sind an zahlreichen Stellen gerissen, die Mechanik müsste komplett erneuert werden und einige Reparaturen wurden in der Vergangenheit sehr dilettantisch ausgeführt und wären kaum noch zu retten. Die Klavierbauerin Helen Staudt teilte uns mit, dass eine Reparatur nicht mehr wirtschaftlich und auch nicht mehr sinnvoll sei.

Auf der Suche nach einem Ersatzinstrument fiel mir ein, dass in der Sporthalle im Stuhllager noch ein alter Flügel steht. Über seinen Zustand wusste ich nicht viel, da er seit vielen Jahren nicht mehr benutzt wurde. Eine Begutachtung durch die Klavierbauerin ergab, dass es sich um einen mehr als 100 Jahre alten Ibach-Flügel in einem recht guten Zustand handelt. Eine Generalüberholung würde aus ihm wieder ein hervorragendes Instrument machen.

Wir sind froh, dass die Schule das nötige Geld für eine Generalüberholung zur Verfügung stellt und der Ibach-Flügel bald in unserem Musikraum erklingen kann.

Am Freitag wurde der komplett neu lackierte Flügel angeliefert und im Musikraum aufgestellt. Zuvor waren noch einige abgebrochene Leisten ergänzt worden, so dass der Korpus nun wie neu aussieht. Die Tastatur mit der kompletten Mechanik fehlt noch und wird in den nächsten Tagen von der Klavierbauerin Helen Staudt eingebaut und justiert. Abschließend müssen noch die Saiten gestimmt werden. Wir sind gespannt auf das Endergebnis.

Aufrecht stehend auf dem Transportschlitten und noch in Folie verpackt wird der generalüberholte Ibach-Flügel angeliefert.
Noch unterstützt durch einen Wagenheber wird der letzte Fuß wieder angeschraubt. Jetzt kann er ausgepackt werden!
Noch ist der Flügel ohne Tastatur und Mechanik
In neuem Glanz erstrahlt die Oberfläche des Ibach-Flügels.
Der alte, defekte Kaim-Flügel wird für den Abtransport fertig gemacht.

 

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