Schulpastoral

Wir, die Klasse 8c, hatten in der Zeit vom 12.04.2018 bis zum 18.04.2018 unser Sozialpraktikum. Ziel des Sozialpraktikums ist es, Einblicke in soziale Berufe zu erhalten, aber auch – und das ist noch viel wichtiger – sollten wir Verständnis für die Situation von Hilfsbedürftigen bekommen.
Wir durften uns die Einrichtungen, in denen wir unser Praktikum absolvieren wollten, selber aussuchen. Zu den sozialen Einrichtungen, auf die wir uns verteilten, gehörten Tierheime, Kindergärten und Altenheime.
Im Tierheim säuberten wir die Ställe der Tiere, wir durften mit den Hunden spazieren gehen und die Tiere füttern.
Im Kindergarten gehörte es zu unseren Aufgaben, die Kinder zu beaufsichtigen, ihnen bei alltäglichen Dingen zu helfen und sie zu beschäftigen, indem wir mit ihnen spielten oder vorgelesen haben.
Im Altenheim ging es darum, die Bewohner zu unterstützen und zu beschäftigen. So deckten wir den Tisch, halfen beim Essen und Trinken, haben aus Büchern vorgelesen und im Programm der Einrichtung unterstützt. Dabei lernten wir, wie das Gedächtnistraining oder die Sturzprophylaxe funktioniert. Außerdem durften wir die Bewohner auf Spaziergängen begleiten, was ihnen und uns sehr gefiel.
Uns hat das Praktikum sehr viel Spaß gemacht. Wir empfinden speziell das Sozialpraktikum als eine sehr sinnvolle Einrichtung, denn hier bekommt man Einblicke, die im Alltag leider oft fehlen. Viele Leute wissen die soziale Arbeit heute leider nicht zu schätzen. Das sieht man auch daran, dass nur wenige Menschen in soziale Berufe einsteigen, speziell wenn es um die Pflege geht. Auch Jugendliche machen sich oft keine Gedanken über den Wert dieser Einrichtungen und deren Mitarbeiter.
Wir haben genau diese Wertschätzung gelernt. Außerdem hat es uns sehr viel Freude bereitet zu erfahren, was von den älteren Menschen, den kleinen Kindern aber auch den Tieren zurückkommt, wenn man bereit ist, etwas zu geben.

 

Trotz schlechter Witterungsverhältnisse fand am Montag, 18.12.2017, zu Beginn der letzten Schulwoche vor den Ferien unser Weihnachtsgottesdienst für die 5.-7. Klassen in der Lutherkirche in Montabaur statt. Unter dem Motto "Advent, Advent, ein Lichtlein brennt" setzten sich die Schüler mit der Bedeutung von Licht und Dunkelheit auseinander. Angesichts der vielen Probleme in dieser Welt könnte man "schwarz sehen" und die Hoffnung verlieren. Eindrucksvoll wurde dies in kurzen Sprechszenen und durch Löschen aller Lichter in der Kirche deutlich.

Die Geschichte vom "König und seinen beiden Söhnen", zu der die Ev. Schüler der 5. Klassen passende Bilder gemalt hatten, erzählte davon, wie sehr wir in unserem Leben das LICHT brauchen. Der jüngere Königsohn hatte es geschafft, mit einer einzigen Kerze die ganze Thronhalle mit Licht zu füllen. So wurde er zum Nachfolger seines Vaters bestimmt. 

Ganz bewusst schauen wir in der Advents- und Weihnachtszeit auf Jesus als LICHT FÜR DIE WELT. Durch seine Geburt kam Hoffnung und Trost für Menschen, die im Dunklen leben. Wo wir den Glauben in Wort und Tat weitergeben, sind auch wir ein Licht in dieser Welt. Die Lieder zum Thema LICHT wurden von der Bläserklasse begleitet und verliehen dem Gottesdienst eine festliche Note. Am Schluss durften alle ein Teelicht mit dem Bibelvers als Erinnerung mitnehmen. Vielen Dank allen, die bei diesem schönen Weihnachtsgottesdienst mitgewirkt haben!  

An dieser Stelle wünschen wir allen frohe und gesegnete Weihnachten!

„Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen – man weiß nie, was man kriegt“, so philosophiert Forrest Gump auf einer Parkbank in dem gleichnamigen Film über das Leben. Und unter diesem Motto stand auch der Abschlussgottesdienst der 10. und 9. Klassen der AFRS+ in der Katholischen Kirche St. Peter in Ketten.

Die Schüler und Schülerinnen schrieben ein eigenes Rollenspiel und eine Meditation über die ganz persönliche Pralinenschachtel ihres Lebens und gestalteten damit den Gottesdienst. Süße, bittere, weiche und Pralinen mit Nussfüllung waren symbolische Bilder für schöne, schwere und harte Zeiten im Leben, die hinter oder noch vor uns liegen. Sehr ansprechend griff Kaplan Henrich in seiner Predigt diese Gedanken auf, indem er von seiner eigenen Schulzeit erzählte und welche Wende sein Leben trotz mancher Hindernisse genommen hatte. Ja, die Zukunft sei ungewiss und man bekomme nicht immer alle Wünsche erfüllt -  aber wenn man Gottes Versprechen, dass seine Fürsorge und seine Liebe zu uns immer gilt, vertrauen kann, weiß man dann doch, was man im Leben „kriegt“: nämlich Gottes Hilfe, seinen Schutz und seine Nähe.

Als Erinnerung an diese Worte erhielt jeder Gottesdienstbesucher am Ende des festlichen Gottesdienstes eine Praline mit dem passenden Bibelvers: „Wirf Deine Sorgen auf Gott, er sorgt für Dich“ (1. Petrus 5,7). Die musikalische Leitung hatte Kantor A. Loheide und den Abschlusssegen sprachen die Evangelischen und Katholischen ReligionslehrerInnen.

Am Montag, den 19.12.2016 fanden sich die Schülerinnen und Schüler der 5.-7. Klassen in der Lutherkirche ein, um gemeinsam in einer festlichen Atmosphäre den alljährlichen Weihnachtsgottesdienst zu feiern. 

Was passiert, wenn es an einem gemütlichen Abend in der Weihnachtszeit plötzlich an der Türe klopft? Was ist, wenn wir in dieser Zeit der Not und dem Leid anderer Menschen begegnen? Mit dieser Situation wurden die Kinder- und Jugendlichen in einem kleinen Anspiel konfrontiert. Sie erlebten mit, wie zwei unterschiedliche Familien nach einer Unterkunft suchten. Maria und Josef, die einen Platz für die Geburt ihres Kindes benötigten und eine Familie mit Kindern aus Syrien, die aus ihrer Heimat fliehen musste, um Schutz und Frieden zu finden. Und mitten drin befinden wir uns, denen es gut geht und die im Warmen sitzen. Gerade in dieser besinnlichen Zeit, möchten wir nicht auf die leidvollen Geschehnisse in der Welt aufmerksam gemacht werden. Vielmehr möchten wir uns auf Weihnachten besinnen, auf die Familie, die Geschenke, das leckere Essen.

Doch dann klopft es an der Tür... Und nun sind wir aufgefordert zu helfen. Wir können nicht mehr wegschauen und müssen aktiv und uns bewusst werden, wie gut es uns geht und dass es andere Menschen gibt, die Hilfe benötigen.

Denn so wie man damals Maria und Josef geholfen hat, so müssen wir uns für Menschen in der Not einsetzen!

Das ist Weihnachten!!!

Ein herzliches Dankeschön geht an die Bläserklasse 7b unter der Leitung von Thomas Eberth, die den Gottesdienst musikalisch unterstützt haben sowie an das Schulpastoralteam, bestehend aus Horst Engel, Margret Mayer-Boucsein und Silke Zimmermann, die den Gottesdienst gemeinsam mit den Schülern geplant und organisiert haben.

 

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