Schulpastoral

Blühen unter Gottes Segen...

Das wünschen wir uns für die Schüler/-innen der neuen 5ten Klassen! Am Ende ihrer zweiten Woche an der Anne-Frank-Realschule plus wurden sie in einem festlichen Gottesdienst noch einmal in der Evangelischen Lutherkirche begrüßt und bewusst unter den Segen Gottes gestellt.

So wie in einem Samenkorn schon alle Voraussetzungen für die zukünftige Pflanze stecken, so sind auch die Schüler/-innen bereits mit vielen Fähigkeiten und Begabungen ausgestattet. An der neuen Schule dürfen sie damit zur Entfaltung und zum „Blühen“ kommen. 

Ein kleines Anspiel – „der himmlische Laden“  -  machte deutlich, dass man die Früchte eines Samen nicht sofort in Händen hält, sondern, dass es Zeit und Geduld braucht, bis aus einem Samenkorn eine schöne Pflanze wird. Auch in der Schule stellen sich die Erfolge oft nicht sofort ein. Man muss erst einmal lernen, wie man richtig lernt, sich bemühen und Ausdauer entwickeln.

Der Same benötigt zum Wachsen Erde, Licht, Wärme und Wasser – die Schüler brauchen die Unterstützung durch die Lehrer und ihre Eltern. Sie wachsen durch Ermutigung, Lob und Anerkennung.  Gottes Segen ist für uns Menschen wie die Erde, in die das Samenkorn gelegt wird. Wenn wir mit Gott in Verbindung bleiben, bekommen wir den Mut und die Kraft für die Herausforderungen in der Schule und im Leben.

Gestaltet wurde der abwechslungsreiche Gottesdienst von den Evangelischen Schüler/-innen der 7. Klasse, der Bläsergruppe der 8. Klasse unter Leitung von Herrn Ebert, sowie den Religionslehrern H. Engel und M. Mayer-Boucsein. Allen Mitwirkenden ein herzliches Dankeschön. Besonders auch an R.Wild, der seit fünf Jahren  in jedem Schulgottesdienst die Schriftlesung übernimmt! (M. Mayer-Boucsein)

 

Im März und April 2019 absolvierten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a und 8b ihr Sozialpraktikum. Für eine Woche verließen sie die Schule und setzten sie sich in verschiedenen Einrichtungen für soziale Zwecke ein. Hierbei machten sie ganz unterschiedliche Erfahrungen:

 

Ines berichtet von einem Tag im Seniorenheim:

Um 8 Uhr begann mein Tag im Seniorenzentrum. Zuerst besprachen meine Mitpraktikanten/Mitpraktikantinnen und ich mit den Mitarbeitern den Tag und teilten uns auf verschiedene Stationen ein. In den Gemeinschaftsräumen der Station, in welchen sich die Bewohner des Seniorenzentrums treffen können, betreuten wir die Bewohner. Auf der Tagesordnung standen Aktivitäten wie Gesellschaftsspiele spielen, Gespräche führen und mit den Bewohnern an die frische Luft gehen. Aber wir durften auch Gruppen organisieren, in welchen wir mit den Bewohnern malten oder bastelten.

Ich persönlich fand das Praktikum schön, denn es machte mir Spaß den Bewohnern des Seniorenzentrums eine Freude zu machen. Unter anderem fand ich es auch sehr interessant einen Blick in den Berufsalltag zu werfen.

 

Zara berichtet von einem Tag in der Kita Sonnenschein:

Nachdem ich von den Erzieherinnen begrüßt und herumgeführt wurde, teilte man mich dem „Regenbogenland“ zu. Hier wurden die Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren betreut. Die Kinder begrüßten mich neugierig und stellten sehr viele Fragen, z. B. Wie heißt du denn? Was machst du hier im Kindergarten? … und vieles mehr.

An diesem Tag beschäftigte ich mit den Kindern in vielfältiger Weise. Ich malte mit ihnen im Kreativraum, machte Musik mit ihnen, spielte mit ihnen im Rollenspielraum und baute Türme im Bauraum. Dann war es Zeit für das Mittagessen. Während die Kinder am Esstisch saßen und sich ihr Mittagessen schmecken ließen, war es später meine Aufgabe, das schmutzige Geschirr in die Spülmaschine zu räumen.

Obwohl Erzieherin wohl nicht mein Berufswunsch werden wird, hatte ich in der Woche viel Spaß bei der Arbeit.

 

Shopika berichtet aus dem Tierheim:

Mein üblicher Tagesablauf begann mit dem Säubern der Katzenklos. Dabei musste ich besonders darauf achten, dass ich den Wildkatzen nicht zu nahe kam, denn diese konnten sehr gereizt reagieren. Als nächstes kümmerte ich mich um die Kaninchengehege. Die Ecken mussten gesäubert und später das Gehege mit Streu und Heu gefüllt werden, danach mussten die Kaninchen natürlich auch noch gefüttert werden.

Danach begann meine Arbeit im Außenbereich: Lama- und Ponystall mussten gesäubert und die Schweine gefüttert werden. Das konnte alles ziemlich anstrengend sein!

Die positiven Aspekte des Praktikums waren, dass ich vieles über den Umgang und die Pflege einzelner Tiere gelernt habe.

Alles in einem fand ich das Praktikum sehr aufschlussreich. Es war interessant zu sehen, wie sich um die einzelnen Tiere gekümmert wird. Das Spielen mit den Tieren hat mir am meisten Spaß gemacht!

 

 

 

Anderen Menschen helfen, sich um Senioren kümmern und Zeit mit Ihnen verbringen, mit kleinen Kindern spielen und lernen oder beeinträchtigten Menschen im Alltag zur Seite stehen: Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a beschäftigen sich eine Woche lang genau mit diesen Dingen im Rahmen ihres Sozialpraktikums. Einen Tag lang wurden alle Teilnehmer des Praktikums auf dieses vorbereitet und konnten z. B. die völlig neue Erfahrung machen, im Rollstuhl zu sitzen und auf andere angewiesen zu sein. In diesem Jahr haben sich die Schülerinnen und Schüler Praktikumsplätze in diversen Alten- und Pflegeheimen, integrativen Kindertagesstätten, Tierheimen, Kindertagesstätten oder Praxen von Therapieberufen ausgesucht. Mit Spannung erwarten wir die Eindrücke und Erfahrungen, von denen die Praktikantinnen und Praktikanten berichten werden.

So lautete das Motto des diesjährigen Weihnachtsgottesdienstes, der am 17.12. in der Ev. Lutherkirche stattfand. Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Klassen hatten ihn, zusammen mit den Religionslehrern und der Bläsergruppe unter Leitung von Herrn Eberth, vorbereitet.

Im Vorfeld sollten die Fünft- und Sechstklässler einen Wunschzettel ausfüllen und ihre Wünsche für sich selbst, ihre Mitmenschen und die Welt aufschreiben. Gesundheit, Frieden, heile Familien, Wasser und Essen für alle, ein Haus oder das neue I-Pad-pro waren genauso ein Thema wie Glück, Zufriedenheit, keine Probleme, Freunde und eine gute Klassengemeinschaft.

In der Geschichte vom "Traum der drei Bäume" ging es schließlich darum, wie drei Bäume ganz konkrete Wünsche hatten, was aus ihnen, d.h. aus ihrem Holz, einmal werden sollte. Alles kam anders, als sie sich das dachten, und doch hatten sich ihre Wünsche schließlich erfüllt. Aus dem ersten Baum wurde keine Schatztruhe, sondern die Krippe, in die Maria ihren Sohn Jesus legte. Der zweite Baum wurde kein stolzes Segelschiff, sondern ein Fischerboot, mit dem Jesus in einem Sturm über den See Genezareth fuhr und Wind und Wellen zum Schweigen brachte. Und der dritte Baum, der mit seinem herrlichen Wuchs die Menschen auf die wunderbare Schöpfung Gottes hinweisen wollte, wurde zum Kreuz, an dem Jesus starb. Wenn die Menschen auf dieses Kreuz schauen, werden sie sowohl an das Leiden, aber auch an die Auferstehung von Jesus erinnert – genauso wie der dritte Baum es sich gewünscht hatte. Und an Weihnachten, mit der Geburt von Jesus,  nahm diese Geschichte ihren Anfang.

Zum Abschluss wurden alle daran erinnert, dass Gott selbst auch einen Wunsch an uns hat: Nämlich, dass wir bei allen Wünschen und Geschenken das wichtigste Geschenk, JESUS, nicht vergessen. 


In diesem Sinne wünschen wir allen frohe und gesegnete Weihnachten!

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