Schulpastoral

Anderen Menschen helfen, sich um Senioren kümmern und Zeit mit Ihnen verbringen, mit kleinen Kindern spielen und lernen oder beeinträchtigten Menschen im Alltag zur Seite stehen: Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a beschäftigen sich eine Woche lang genau mit diesen Dingen im Rahmen ihres Sozialpraktikums. Einen Tag lang wurden alle Teilnehmer des Praktikums auf dieses vorbereitet und konnten z. B. die völlig neue Erfahrung machen, im Rollstuhl zu sitzen und auf andere angewiesen zu sein. In diesem Jahr haben sich die Schülerinnen und Schüler Praktikumsplätze in diversen Alten- und Pflegeheimen, integrativen Kindertagesstätten, Tierheimen, Kindertagesstätten oder Praxen von Therapieberufen ausgesucht. Mit Spannung erwarten wir die Eindrücke und Erfahrungen, von denen die Praktikantinnen und Praktikanten berichten werden.

So lautete das Motto des diesjährigen Weihnachtsgottesdienstes, der am 17.12. in der Ev. Lutherkirche stattfand. Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Klassen hatten ihn, zusammen mit den Religionslehrern und der Bläsergruppe unter Leitung von Herrn Eberth, vorbereitet.

Im Vorfeld sollten die Fünft- und Sechstklässler einen Wunschzettel ausfüllen und ihre Wünsche für sich selbst, ihre Mitmenschen und die Welt aufschreiben. Gesundheit, Frieden, heile Familien, Wasser und Essen für alle, ein Haus oder das neue I-Pad-pro waren genauso ein Thema wie Glück, Zufriedenheit, keine Probleme, Freunde und eine gute Klassengemeinschaft.

In der Geschichte vom "Traum der drei Bäume" ging es schließlich darum, wie drei Bäume ganz konkrete Wünsche hatten, was aus ihnen, d.h. aus ihrem Holz, einmal werden sollte. Alles kam anders, als sie sich das dachten, und doch hatten sich ihre Wünsche schließlich erfüllt. Aus dem ersten Baum wurde keine Schatztruhe, sondern die Krippe, in die Maria ihren Sohn Jesus legte. Der zweite Baum wurde kein stolzes Segelschiff, sondern ein Fischerboot, mit dem Jesus in einem Sturm über den See Genezareth fuhr und Wind und Wellen zum Schweigen brachte. Und der dritte Baum, der mit seinem herrlichen Wuchs die Menschen auf die wunderbare Schöpfung Gottes hinweisen wollte, wurde zum Kreuz, an dem Jesus starb. Wenn die Menschen auf dieses Kreuz schauen, werden sie sowohl an das Leiden, aber auch an die Auferstehung von Jesus erinnert – genauso wie der dritte Baum es sich gewünscht hatte. Und an Weihnachten, mit der Geburt von Jesus,  nahm diese Geschichte ihren Anfang.

Zum Abschluss wurden alle daran erinnert, dass Gott selbst auch einen Wunsch an uns hat: Nämlich, dass wir bei allen Wünschen und Geschenken das wichtigste Geschenk, JESUS, nicht vergessen. 


In diesem Sinne wünschen wir allen frohe und gesegnete Weihnachten!

Wir, die Klasse 8c, hatten in der Zeit vom 12.04.2018 bis zum 18.04.2018 unser Sozialpraktikum. Ziel des Sozialpraktikums ist es, Einblicke in soziale Berufe zu erhalten, aber auch – und das ist noch viel wichtiger – sollten wir Verständnis für die Situation von Hilfsbedürftigen bekommen.
Wir durften uns die Einrichtungen, in denen wir unser Praktikum absolvieren wollten, selber aussuchen. Zu den sozialen Einrichtungen, auf die wir uns verteilten, gehörten Tierheime, Kindergärten und Altenheime.
Im Tierheim säuberten wir die Ställe der Tiere, wir durften mit den Hunden spazieren gehen und die Tiere füttern.
Im Kindergarten gehörte es zu unseren Aufgaben, die Kinder zu beaufsichtigen, ihnen bei alltäglichen Dingen zu helfen und sie zu beschäftigen, indem wir mit ihnen spielten oder vorgelesen haben.
Im Altenheim ging es darum, die Bewohner zu unterstützen und zu beschäftigen. So deckten wir den Tisch, halfen beim Essen und Trinken, haben aus Büchern vorgelesen und im Programm der Einrichtung unterstützt. Dabei lernten wir, wie das Gedächtnistraining oder die Sturzprophylaxe funktioniert. Außerdem durften wir die Bewohner auf Spaziergängen begleiten, was ihnen und uns sehr gefiel.
Uns hat das Praktikum sehr viel Spaß gemacht. Wir empfinden speziell das Sozialpraktikum als eine sehr sinnvolle Einrichtung, denn hier bekommt man Einblicke, die im Alltag leider oft fehlen. Viele Leute wissen die soziale Arbeit heute leider nicht zu schätzen. Das sieht man auch daran, dass nur wenige Menschen in soziale Berufe einsteigen, speziell wenn es um die Pflege geht. Auch Jugendliche machen sich oft keine Gedanken über den Wert dieser Einrichtungen und deren Mitarbeiter.
Wir haben genau diese Wertschätzung gelernt. Außerdem hat es uns sehr viel Freude bereitet zu erfahren, was von den älteren Menschen, den kleinen Kindern aber auch den Tieren zurückkommt, wenn man bereit ist, etwas zu geben.

 

Trotz schlechter Witterungsverhältnisse fand am Montag, 18.12.2017, zu Beginn der letzten Schulwoche vor den Ferien unser Weihnachtsgottesdienst für die 5.-7. Klassen in der Lutherkirche in Montabaur statt. Unter dem Motto "Advent, Advent, ein Lichtlein brennt" setzten sich die Schüler mit der Bedeutung von Licht und Dunkelheit auseinander. Angesichts der vielen Probleme in dieser Welt könnte man "schwarz sehen" und die Hoffnung verlieren. Eindrucksvoll wurde dies in kurzen Sprechszenen und durch Löschen aller Lichter in der Kirche deutlich.

Die Geschichte vom "König und seinen beiden Söhnen", zu der die Ev. Schüler der 5. Klassen passende Bilder gemalt hatten, erzählte davon, wie sehr wir in unserem Leben das LICHT brauchen. Der jüngere Königsohn hatte es geschafft, mit einer einzigen Kerze die ganze Thronhalle mit Licht zu füllen. So wurde er zum Nachfolger seines Vaters bestimmt. 

Ganz bewusst schauen wir in der Advents- und Weihnachtszeit auf Jesus als LICHT FÜR DIE WELT. Durch seine Geburt kam Hoffnung und Trost für Menschen, die im Dunklen leben. Wo wir den Glauben in Wort und Tat weitergeben, sind auch wir ein Licht in dieser Welt. Die Lieder zum Thema LICHT wurden von der Bläserklasse begleitet und verliehen dem Gottesdienst eine festliche Note. Am Schluss durften alle ein Teelicht mit dem Bibelvers als Erinnerung mitnehmen. Vielen Dank allen, die bei diesem schönen Weihnachtsgottesdienst mitgewirkt haben!  

An dieser Stelle wünschen wir allen frohe und gesegnete Weihnachten!

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