Podiumsdiskussion an der Anne-Frank-Realschule plus

Am 1. Dezember fand an der Anne-Frank-Realschule plus um 19 Uhr der 2. landesweite Elternabend unter der Schirmherrschaft der Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, statt – angeregt vom Ovalen Tisch Rheinland-Pfalz für Ausbildung und Fachkräftesicherung.

Kernthema des Abends war die Duale Berufsausbildung, die praktisches Lernen im Ausbildungsbetrieb mit theoretischem Lernen in der Berufsschule verbindet und somit die ideale Verbindung von Theorie und Praxis darstellt.

Im Rahmen der Podiumsdiskussion wurden Ausbildungschancen und –möglichkeiten für Jugendliche nach Abschluss der Realschule plus erörtert. Ebenso wurde auf die wichtige Rolle der Eltern bei der Entscheidung für den weiteren Lebensweg ihrer Kinder hingewiesen.

Auf dem Podium diskutierten

Natalie Mays, Geschäftsführerin des Hotel Schlemmer Montabaur

Susanna Hering, Auszubildende Köchin im Hotel Schlemmer und ehemalige Schülerin der AFR

Anna Schmidt, Hotelfachfrau im Hotel Schlemmer und ehemalige Schülerin der AFR

Madeleine Seidel, Vorsitzende der Geschäftführung der Arbeitsagentur Montabaur

Michael Steuler, Geschäftsführer der Steuler GmbH Höhr-Grenzhausen

Viktoria Straub, Beraterin bei der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen und ehemalige Schülerin der AFR

Moderation, Patrizia Forst, Vorsitzende des Schulelternbeirats der AFR und Ernst-G. Carstensen, Schulleiter der AFR.

Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt ist zurzeit sehr gut. Bewerber können sich ihre Stellen aussuchen. Eine starke Nachfrage gibt es im Handwerk, im Besonderen im Lebensmittelhandwerk.

Die Wichtigkeit der naturwissenschaftlichen Fächer wird von vielen Schülern verkannt, auch die Fremdsprachen Englisch und Französisch sind für viele Berufe von Vorteil.

Im Westerwald gibt es viele Unternehmen, die auch im Ausland tätig sind, so dass sich interessante Möglichkeiten für junge Bewerber eröffnen.

Konsens bei den Teilnehmern der Podiumsdiskussion war es, dass die Realschule plus eine sehr gute Ausgangsbasis darstelle für vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten: die duale Ausbildung, die schulische Ausbildung oder den Weg über das berufliche Gymnasium.

Entscheidend bei der Berufswahl und Berufsberatung ihrer Kinder ist die Rolle der Eltern. Sie haben einen guten Überblick über die Interessen und Neigungen ihrer Kinder und können ihnen helfen, den passenden Beruf zu finden. Ausbildungsmessen sollten gemeinsam besucht, Praktika und Ferienjobs ermöglicht werden.

Zur Rolle der Schule befragt äußerten die Teilnehmer, dass die Anne-Frank-Realschule plus bereits sehr viel zur Berufsorientierung beitrage. Insbesondere wurde der Berufsinformationstag gelobt.

Gute Noten als Zeugnis einer guten schulischen Bildung sind, neben einer hohen Motivation, eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Ausbildungsplatzsuche. Auch Sekundärtugenden wie Teamfähigkeit, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Leistungsbereitschaft sowie Durchhaltevermögen selbst in schwierigen Situationen sind unerlässlich.

Zum Schluss appellierte Schulleiter Ernst Carstensen an die Eltern, ihre Kinder auf ihrem Weg in ihre Zukunft zu unterstützen.

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