Ein rundum erlebnisreicher Vormittag

 

Was wird eigentlich in den Caritas-Werkstätten gearbeitet und in welchen Berufen können wir dort arbeiten?

 

Im Rahmen der Sockeltrainingstage der Anne-Frank-Realschule plus ging es für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8e am Dienstag um die Berufsorientierung in Betrieben. Dafür hatte Anke Bendel vom Team Berufsorientierung der Schule den Kontakt mit Frau Sprünker von den Caritas-Werkstätten hergestellt.

 

Schon in der Vorbereitung des Tages war zu spüren, dass sich auf beiden Seiten viel Mühe zum Gelingen des Besuches gegeben wurde. Die Schülerinnen und Schüler der 8e informierten sich auf der Homepage über die Leistungen der Einrichtung und über Menschen mit Behinderungen. Eine fiktive Bewerbung an Herrn Sobotta, den Betriebsleiter, wurde geschrieben und ein Vorstellungsgespräch wurde geprobt.

                               Ein Vorstellungsgespräch wird simuliert.

Frau Sprünker und Betriebsleiter Herr Sobotta führten die Klasse abwechslungsreich durch den Tag. Zunächst fand eine offizielle Begrüßung durch den Geschäftsführer Herrn Gutwald statt. Bei der anschließenden Präsentation in Verbindung mit einem lockeren Gespräch mit Frau Sprünker brachten sich die Jugendlichen interessiert ein und erfuhren sehr viel rund um den Betrieb und die Beschäftigten. Diese Beschäftigten sind die Menschen mit Beeinträchtigungen, die in den Werkstätten arbeiten, Mitarbeiter werden die jeweiligen Gruppenleiter und Arbeiter in den Arbeitsbereichen genannt. Der Klasse wurde bewusst, wie eine berufliche Qualifizierung zur individuellen Teilhabe am Arbeitsleben möglich gemacht wird und wie wichtig diese Aufgabe ist. Innerhalb von 2,5 Jahren erlangen die Beschäftigten eine berufliche Qualifizierung in ihrem individuellen Interessens- und Talentbereich. Mit der ambulanten Viweca- Einrichtung können manche Beeinträchtigte über eine Arbeitsassistenz oder Arbeitsmarktintegration die Möglichkeit zur Arbeitsmarktübernahme bekommen.

 

                                                   In diesen Berufen können wir in den Caritas-Werkstätten arbeiten.

 

Im Anschluss durften die noch etwas berührungsängstlichen Jugendlichen in die von ihnen im Vorfeld gewählten Berufsbereiche Einblick nehmen: Soziales, Handwerk und Verwaltung.

Überall wurden die Schülerinnen und Schüler herzlich aufgenommen und in die Arbeitsbereiche eingeführt. Die handwerklich Interessierten zum Beispiel erlebten eine angenehme Wohlfühlatmosphäre zwischen Beschäftigten und Mitarbeitern. Alle waren aufgeschlossen, ihre Arbeit näherzubringen.

 

In der Abschlussrunde im Konferenzraum spürte man besonders in den Gesichtern der Jugendlichen Freude und Zufriedenheit. Sie berichteten ausschließlich positiv über ihre Erfahrungen in den jeweiligen Tätigkeitsfeldern.

Hier wies Herr Sobotta noch auf die Möglichkeit hin, nach dem Schulabschluss ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in den Caritas- Werkstätten zu absolvieren.

 

Am Ende des Vormittags wurde die Klasse zum gemeinsamen Mittagessen eingeladen. Dabei war doch tatsächlich ein ehemaliger Schüler der Anne-Frank-Realschule plus zu entdecken, der gerade sein FSJ absolviert.

 

 

Die Klasse 8e mit ihrer Lehrerin Diana Albert sowie Frau Sprünker und Herr Sobotta waren sich einig, dass es ein gelungener Tag mit einem großem Erfahrungsschatz war.

Link zum Online-Artikel im Wäller Journal

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Diese Datei herunterladen (Realschüler schnupperten bei den Caritas.pdf)Online-Artikel im Wäller Journal 04.11.2015 202 KB08-11-2015
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