Sozial - AG

Die Sozial-AG stellt sich vor.

 

14 Schülerrinnen der Sozial AG der Anne-Frank-Realschule plus Montabaur haben von September bis Ende November jeden Donnerstag und so manchen Samstag im Werkraum der Schule gezimmert, gemalt, gebohrt und  gefräst um weihnachtlichen Schmuck für Garten und Haus selbst zu erstellen.

Dass sich die viele Arbeit gelohnt hat, konnte man eindrucksvoll am Donnerstag  den 15. Januar bei der Scheckübergabe in der Dillstraße beim Hospizverein Westerwald sehen. Schülerinnen der Anne Frank-Realschule übergaben hier den Mitarbeitern des Vereines einen Scheck in Höhe von 1364,25 € und ließen sich über das Projekt des stationären Hospiz St. Thomas unterrichten. Schnell wurde allen Beteiligten klar, dass die nun schon lange währende Zusammenarbeit und beidseitige Unterstützung auch in diesem Jahr weitergeführt wird. So wurden erste Ideen für neue Projekte der Sozial AG gesammelt um den Neubau des stationären Hospizes auch im nächsten Jahr  zu unterstützen.

 

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Am Donnerstag, den 17.Juli 2014 wanderten die Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank Realschule plus Montabaur für Schulkinder in Bolivien.

In Bolivien ist es nicht selbstverständlich, dass auch Mädchen zur Schule gehen können, denn auf dem Land sind Schulen häufig zu weit vom Wohnort der Kinder entfernt.

Vielen Mädchen und Jungen fehlt es auch an Zeit zur Schule zu gehen, weil ihre Familien sehr arm sind und sie schon als Sechsjährige mitarbeiten müssen, damit das Überleben der Familie gesichert ist. 100.000 Kinder haben bisher keine Chance auf einen Schulbesuch – doch mit besserer Ausstattung für Schulen und Lehrerausbildung kann ihnen geholfen werden.

In der Randzone des Straßenstrichviertels Villa Fatima in der Hauptstadt La Paz gründete 1964 eine Schwester des Zisterzienserinnenklosters Waldsassen (Oberpfalz) eine kleine Armenschule, das Colegio Boliviano-Aleman Ave Maria.

Diese deutsch-bolivianische Schule gibt heute über 4500 Schülern die Möglichkeit, den Teufelskreis der Armut durch Bildung zu durchbrechen. Aber gerade die große Wirtschaftskrise in Südamerika und Deutschland bereitete der nur aus Spendengeldern finanzierten Schule in letzter Zeit große Sorgen.

Eine weitere Schule ist Kurmi Wasi, eine Schule in Achocalla.das in einem Tal zwischen den Großstädten El Alto und La Paz liegt. Der Name “Kurmi” stammt aus der Einheimischensprache Aymara und bedeutet “Regenbogen”. Ergänzt durch das Wort “Wasi” (Quechua=Haus) ergibt sich “Regenbogenhaus”. Der Regenbogen steht für das Bestreben der Schule Brücken zu bauen und Vorurteile abzubauen. Zur Zeit besuchen ca. 150 Schüler und Schülerinnen im Alter von 4 bis 18 Jahren die Schule.

Die Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Realschule plus konnten sich, ihrem Alter entsprechend, für unterschiedlich lange Wanderstrecken entscheiden. Für jeden Kilometer suchten sie sich Sponsoren und zeigten dadurch ihre Solidarität mit den ärmsten Kindern im fernen Bolivien.

Insgesamt wurden 10917,88 Euro gespendet. Ein großer Dank geht an die Sponsoren und Spender, die die Anstrengungen der Schüler unterstützt und damit einen großen Beitrag zur Chancengleichheit in Bolivien geleistet haben.

Am Donnerstag, den 17.Juli 2014 wandert die Anne-Frank Realschule plus Montabaur für Schulkinder in Bolivien.

Fest umklammert das kleine Mädchen seinen Stift – und fest ist auch ihr Wille, Lesen und Schreiben zu lernen. In ihrem Heimatland Bolivien ist es nicht selbstverständlich, dass auch Mädchen zur Schule gehen können. Das hat viele Gründe: Auf dem Land sind Schulen häufig zu weit entfernt. Oft findet der offizielle Unterricht auf Spanisch statt – doch Kinder mit indigenen Wurzeln sprechen oft nur ihre lokale Sprache.

Vielen Mädchen und Jungen fehlt es auch an Zeit, zur Schule zu gehen. Ihre Familien sind sehr arm und sie müssen manchmal schon als Sechsjährige mitarbeiten, um zu überleben. 100.000 Kinder haben bisher keine Chance, zur Schule zu gehen – doch mit besserer Ausstattung für Schulen und Lehrerausbildung können wir ihnen helfen. Helfen Sie mit Ihrer Spende, dass der feste Wille zum Lernen für viele Mädchen Wirklichkeit wird!

Für die Kinder der Ärmsten in der Hauptstadt La Paz gibt es seit 1964 einen Funken Hoffnung:

 „ Colegio Boliviano-Aleman Ave Maria“

In der Randzone des Straßenstrichviertels Villa Fatima in La Paz gründete eine Schwester des Zisterzienserinnenklosters Waldsassen (in der Oberpfalz) eine kleine Armenschule.

Die heutige deutsch bolivianische Schule Ave Maria gibt heute über 4500 Schülern die Möglichkeit  den Teufelskreis der Armut durch Bildung zu durchbrechen. Aber gerade die große Wirtschaftskrise in Südamerika und Deutschland bereitete der nur aus Spendengeldern finanzierten Schule in letzter Zeit große Sorgen.

Kurmi Wasi  Seit Anfang 2005 funktioniert die Schule in Achocalla, einem Dorf, das in einem Tal zwischen den Großstädten El Alto und La Paz liegt. Der Name “Kurmi” stammt aus der Einheimischensprache Aymara und bedeutet “Regenbogen”. Ergänzt durch das Wort “Wasi” (Quechua=Haus) ergibt sich “Regenbogenhaus”. Der Regenbogen steht fuer das Bestreben der Schule Brücken zu bauen, Vorurteile abzubauen, konfliktfähige SchülerInnen in einem  interkulturelle Rahmen zu erziehen und ihnen gleichzeitig ein gutes schulisches Niveau anzubieten. Zur Zeit besuchen ca. 150 Schüler und Schülerinnen im Alter von 4 bis 18 Jahren die Klassen zwischen dem Kindergarten und der 6.Sekundarschulklasse (12.Klasse). 

Für jeden Kilometer suchen sich die Schüler/innen Sponsoren und zeigen dadurch ihre Solidarität mit den ärmsten Kindern im fernen Bolivien.

Unterstützen auch Sie die Anstrengungen der Schüler und unterstützen Sie die gute Tat als Sponsor oder Spender!

Vielen Dank !

                                                                                                 

Dieter Große-Heilmann

 

Spendenkonto:

Sparkasse Westerwald

BLZ 57051001

K.Nr. 100652460

Stichwort „Bildungsmarsch“

Gelungener Kabarettabend an der Anne-Fank-Realschule plus

Am Dienstag, dem 1.4. 2014 fand um 19.30 Uhr in der Aula der Anne-Frank-Realschule plus ein außergewöhnlicher Kabarettabend statt.

Der 49-jährige, aus dem Oberbergischen stammende Kabarettist, evangelische Pfarrer und 62-facher Paralympicssieger/Weltmeister im Tischtennis Rainer Schmidt begeisterte mit einem zum Nachdenken anregenden und gleichzeitig sehr unterhaltsamen fast dreistündigen Programm.

Von Geburt an fehlen Rainer Schmidt beide Unterarme, nur am linken Oberarm sitzt ein kleiner Daumenansatz. Auch sein rechtes Bein ist verkürzt und muss durch eine Prothese verlängert werden. Die Ursache hierfür war lange fraglich. Schmidt geht heute vom Femur-Fibula-Ulna-Syndrom als Grund für seine Behinderung aus. Er ist zu 100 Prozent schwerbehindert und bezeichnet sich selbst als „Totalschaden“. Ihm wurde jedoch erst klar, dass er anders war, als seine Eltern ihn an einer Sonderschule anmeldeten. Dort traf er auf Kinder, die er für „komisch“ hielt, da sie anders waren als diejenigen, mit denen er zuvor sechs Jahre lang in seinem Dorf gespielt hatte. Sein Leben lang denkt er über das Thema „Behinderung“ nach. Sein bisheriges Ergebnis: Behinderung ist zuallererst Verunsicherung. Seine Erscheinung löst bei Nicht-Behinderten zunächst Irritationen aus. Um die Berührungsängste seiner Mitmenschen zu überwinden, hat Schmidt bestimmte Strategien entwickelt. Überhaupt sind neben Strategien Hilfsmittel wichtig, um die täglichen Herausforderungen des Lebens meistern zu können. Weitaus wichtiger aber sind Hilfsmenschen, die fragen, ob und wie sie helfen können.

Von seinen damaligen Konfirmanden bekam Schmidt auf die Frage, was der Unterschied zwischen behinderten und nicht-behinderten Menschen sei, die Antwort: „Behinderte Menschen können das nicht, was nicht-behinderte Menschen können.“ Darauf bat er die Zuschauer, ihm die Dinge zu nennen, die er in ihren Augen nicht könne. Ergebnis dieser Befragung war die Erkenntnis, dass jeder irgendetwas nicht kann. Keiner kann alles, auch nicht alles lernen. Jeder kann irgendetwas nicht, also sind alle Menschen irgendwie behindert.

Mit humorvollen und amüsanten Beiträgen, Sketchen und Witzen brachte Rainer Schmidt seine Zuschauer zum Lachen und Nachdenken über ein sehr komplexes Thema: das Zusammenleben von behinderten und nicht-behinderten Menschen.

In seiner Zugabe begeisterte Schmidt sein Publikum mit einem Tischtennisspiel. Als Partnerin meldete sich Elke, eine erfahrende Tischtennisspielerin aus der Oberliga. Rainer Schmidt jedoch beherrschte und kontrollierte das Spiel vom ersten Moment an.

Schmidt dankte dem Publikum mit den Worten: „Wenn Grenzen so völlig normal sind, dass sie nicht mehr auffallen, dann ist dies die schönste Art von Grenze. Eine Mensch ohne Macke ist Kacke.“

Schulleiter Ernst Carstensen bedankte sich bei dem Kabarettisten für einen Abend „den wir nie vergessen werden und der uns viel zum Nachdenken mit auf den Weg geben wird.“

Dank gilt der Sozial-AG unter der Leitung von Dieter Große-Heilmann, die für das leibliche Wohl sorgte und welcher der Erlös des Abends zugute kommt.

 

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