Veranstaltungen

Für alle neunten und zehnten Klassen wurde das Stück "Braun werden" vom Chawwerusch-Theater aufgeführt. In dem Stück geht es um Konrad, der noch immer bei Mutti wohnt. Mutti ist glücklich, wenn es Konrad gut geht.

Mutti träumt von einem Solarium, um braun zu werden. Darauf spart sie, denn sie will braun werden. Eines Tages bringt Konrad Bea mit, sie will sich einen Bohrer leihen. Bea wohnt am Ende der Straße in einem Wohnmobil und kann gut mit Pflanzen umgehen. Allerdings macht sie auch seltsame Anspielungen, die Mutti lieber überhört.

 Das Theaterstück kippt, als immer mehr herauskommt, dass Bea keine Scheu hat, Bäume zu vergiften, um mehr Sonne für Mutti auf der Terrasse zu bekommen, damit sie braun wird.

„Braun werden“ nimmt zentrale Fragen der Orientierung auf dem Weg ins Erwachsenenleben ins Visier: Wo gehöre ich hin, wer oder was ist mein Zuhause? Wo sehe ich mich in der
Gesellschaft? Bin ich Rapper oder Öko, Hipster oder Mainstream - oder noch ganz was anderes? Was nehme ich in Kauf, um mich zugehörig zu fühlen? Neige ich eher zum links Blinken
- oder zum rechts Abbiegen?

Der (Rechts-)Radikalismus hat hier erst einmal kein hässliches Gesicht. Er ist nicht einmal auf Anhieb zu erkennen. Er kommt als junge Frau daher, die jedem gleich sympathisch ist. Neben der etwas spleenigen Mutter-Sohn-Konstellation im entschärften „Schwiegertochter gesucht“-Format erscheint die neue Freundin zunächst erfrischend normal. Irgendwann bleibt aber jedem Zuschauer das Lachen im Halse stecken. Wann wäre der Punkt gewesen, an dem man selbst „Stopp“ gesagt hätte? Bei der Inszenierung des Stücks handelt es sich um eine Uraufführung, das Stück wurde mit den Schauspielern gemeinsam entwickelt und eigens für das Chawwerusch-Theater geschrieben.

Im Anschluss an die Aufführung sprachen die Schauspieler mit den Schülerinnen und Schülern. Viele versteckte Anspielungen wurden entlarvt, viele Fragen konnten geklärt werden. Die Aufführung wurde vom Ministerium des Inneren des Landes Rheinland-Pfalz gefördert.

Am Samstag, den 03.12.2016 findet wieder der Tag der offenen Tür der Anne-Frank-Realschule plus statt. An diesem Vormittag können sich Grundschüler der vierten Klassen sowie deren Eltern einen Einblick über die weiterführende Schule verschaffen.

Auf Initiative des UNICEF-JuniorTeams Montabaur fand am 12. Februar die Aktion „Krieg ist kein Kinderspiel“ in der Anne-Frank-Realschule plus statt. Die Klasse 8a unterstützte die JuniorTeamer bei ihrem Vorhaben während einer Unterrichtsstunde.

Hierbei wurde den Schülerinnen und Schülern erklärt, welche Bedeutung UNICEF und der 12. Februar - der Red Hand Day - hat. Dieser Tag ist dem Schicksal von Kindersoldaten gewidmet. Mit einem großen Laken und roter Farbe machten die begeisterten Schülerinnen und Schüler Handabdrücke als Symbol gegen den Einsatz von Kindersoldaten.

Diese Leinwand wurde dann in der letzten Woche von den JuniorTeamern persönlich an die Stadtbürgermeisterin von Montabaur, Gabi Wieland, im Rathaus überreicht. Unsere Bürgermeisterin wird sich dafür einsetzen, dass die Forderungen der Kinder weitergereicht werden.

Vor allem freuten sich die JuniorTeamer - Fatlinda Islami, Marie Kespe, Fatlind Islami, Fabian Sayn und ihre Assistentin Edona Islami, dass ihr Engagement so unterstützt wurde und spontan auch weitere Schülerinnen und Schüler ihre Mithilfe für die Zukunft ankündigten.

Eine zweite Aktion mit den UNICEF-JuniorTeamer wird daher nicht lange auf sich warten lassen.

 

 

Am 5.12.2015 fand der alljährliche Tag der offenen Tür an der Anne-Frank-Realschule plus statt. Gerade die neuen Profilklassen stießen auf große Begeisterung.

 

 

Go to top
JSN Boot template designed by JoomlaShine.com