Bläserklassen live 2010
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 24. Juni 2010 um 13:06 Uhr Geschrieben von: Gernot Gingele Freitag, den 11. Juni 2010 um 15:02 Uhr
Bläserklassen stellen sich vor
Mitreißendes Konzert an der Anne-Frank-Realschule plus Montabaur
Was Schulen leisten müssen und wie sie junge Menschen heranbilden sollen, damit sie ihren Weg im späteren Leben meistern können, wird in der öffentlichen Diskussion aufmerksam verfolgt. Ein beeindruckendes Zeugnis darüber, was möglich ist, bot das gemeinsame Bläserkonzert der Klassen 5b, 6b und 7b der Anne-Frank-Realschule plus Montabaur vor voll besetztem Haus. Nicht zu Unrecht verwies Walter Frink zu Anfang auf die solide Grundausbildung der Schüler und dirigierte zum Auftakt eines äußerst abwechslungsreichen Eineinhalb-Stunden-Konzertes die Anfängerklasse, deren Vortrag im „Dreiländermedley“ in der Bearbeitung von Jan de Haan einen viel beklatschten Abschluss fand.

Den Anfang machte die Klasse 5b (Leitung: Walter Frink) mit ihrem ersten öffentlichen Auftritt.
Die nun aufspielende Klasse 6b bewies unter ihrem Dirigenten Thomas Eberth gleich im Anschluss mit „Renaissance Festival“ von Tielmann Susato, was die Weiterführung der Bläserausbildung spieltechnisch bedeutet: Das Ensemble blieb in jeder Phase des Stückes am vorwärtstreibenden Rhythmus und hielt die Spannung aufrecht bis zum Schluss. Insgesamt beeindruckten die gut herausgearbeiteten Tempowechsel und die lebendige Dynamik in den Vorträgen, wobei sich die bestens eingestimmte Arbeit der Schlagwerker wohltuend bemerkbar machte. Dem Höhepunkt, den das Ensemble mit „It Don’t Mean A Thing“ von Duke Ellington setzte, folgte der verdiente tosende Applaus.

Die Klasse 6b (Leitung: Thomas Eberth) präsentierte unter anderem 2 Swing-Stücke im Big Band Sound.
Die drückende Hitze in der Aula der Schule geriet schnell in Vergessenheit, als schließlich auch die 7b mit ihrem Programmpunkt begann. „Heitere Klänge in einem schnellen Tempo“ versprach Frink, der inzwischen wieder das Podium betreten hatte, und er behielt Recht. Die wunderbar herausgearbeiteten Einsätze der einzelnen Instrumente, das dezente aber immer spannende Auf und Ab in den Melodielinien zeigte einen sehr lebendig agierenden Dirigenten, der wusste, was er wollte und genau das auch von seinem Orchester bekam.

Routiniert spielten die Schüler der 7b (Leitung: Walter Frink) alles vom Marsch über Rockmusik bis hin zur Filmmusik.
Das Engagement der beiden Pädagogen wurde nicht nur in ihrer schwungvollen Arbeit am Dirigentenpult deutlich, sie ließen es sich auch nicht nehmen, in einem Trompetenduett das spanische „Viva Espana“ rhythmisch und melodisch so feurig vorzutragen, dass man glaubte, Clint Eastwood schiebe sich am Rio Grande gerade einen Zigarrenstummel in den staubigen Mundwinkel.
Das abschließende Highlight der abendlichen Veranstaltung bildete das gemeinsame Konzert aller drei Klassen, die Händels Menuett aus der „Feuerwerksmusik“ in der Bearbeitung von Michael Story zum Besten gaben. Der Videoeinblendung eines gigantischen Feuerwerks hätte es da gar nicht mehr bedurft: Der tosende Beifall am Ende zeigte, wie beeindruckend die Arbeit der jungen Bläserinnen und Bläser auf die gebannte Zuhörerschaft wirkte. So viel Harmonie könnten die Schulen öfter vertragen.

Beim großen Finale vereinigten sich die 3 Bläserklassen zu einem fast 90-köpfigen Orchester.
Die Theater-AG präsentierte: Cinderella in New York
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 19. Juni 2010 um 11:21 Uhr Geschrieben von: Eberth, Thomas Freitag, den 11. Juni 2010 um 14:38 Uhr
Hier einige Bilder von der Premiere

Mrs. Fairygel – die stets zwischen der modernen und der Märchenwelt hin- und her wandert – trifft auf die Indianer.

Das Aschenputtel muss für seine drei Schwestern hart arbeiten.

Die Band SMS spielte eigene Kompositionen als Zwischenaktmusik

Alle Schauspieler bekamen am Ende reichlich Applaus

Die beiden Leiterinnen der Theater-AG: Silke Zimmermmann und Anke Bendel
Bläserklassen Konzert 2010
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 31. Mai 2010 um 19:24 Uhr Geschrieben von: Eberth, Thomas Montag, den 31. Mai 2010 um 19:11 Uhr
Rockmusik stand auf dem Stundenplan
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 30. Mai 2010 um 13:48 Uhr Geschrieben von: Eb Sonntag, den 30. Mai 2010 um 13:26 Uhr
Rockmusik stand auf dem Stundenplan
Zwei Schulbands rockten in der Aula der Anne-Frank-Realschule plus Montabaur
Große Lautsprecher, etliche Meter Kabel und bunte Scheinwerfer in der Turnhalle der Anne-Frank-Realschule plus Montabaur kündigten es schon an: Hier wird am Abend gerockt! Gleich zwei Schulbands hatten eingeladen, um Schülern, Eltern und Lehrern mächtig einzuheizen.
Den Anfang machte die Band SMS. Lehrer Gernot Gingele hatte das musikalische Potential in seiner Klasse 10 c schon vor einem Jahr erkannt und die Schüler Max Weigel (E-Gitarre), Nico Lehmann (Bass), Jonas Michel (Schlagzeug) und Ramona Kirschey (Gesang) motiviert, gemeinsam in einer Klassenband Rockmusik zu machen. Er selbst an der Gitarre gab dann einige Impulse, spielte Melodien und Akkorde vor und schnell steuerten die Schüler ihre Ideen bei. So entstanden in mühevoller Arbeit 4 selbst komponierte Songs, zu denen auch die Texte von den Bandmitgliedern geschrieben wurden.
Leider fiel nur wenige Tage vor dem Auftritt Max Weigel an der Lead-Gitarre wegen eines gebrochenen Armes aus. Da die Titel – wie bei Rockbands üblich – nie in Notenform aufgeschrieben wurden, konnte er auch nicht kurzfristig ersetzt werden. Dennoch schafften es die verbleibenden vier Musiker, sich neu zu orientieren und ihre Songs überzeugend zu präsentieren. Die vielen musikalischen Ideen, die jedem Titel eine unverwechselbare Charakteristik verliehen, machten den Auftritt zu einem kurzweiligen Erlebnis. Ramona Kirchey schaffte es, sich mit ihrer klaren Stimme und den tiefgründigen, deutschsprachigen Texte in die Herzen der Zuhörer zu singen.

Dann wurde die Bühne in Nebel getaucht und begleitet von Synthie-Klängen erschienen nach und nach die Musiker der Band ACID SHIFT, bis Robin Straß mit einem gewaltigen Schlagzeugsolo den zweiten Teil des Abends eröffnete. Die Band rund um Lehrer Tommy Heinrich spielte Coversongs. Mit dabei waren aktuelle Hits ebenso wie Rockklassiker der letzten Jahrzehnte.
ACID SHIFT war stark besetzt: Robin Straß (10 f) wechselte sich mit Tobias Schmidt (8 b) und Jens Schmidt (8 c) am Schlagzeug ab, Marius Bendel (10 e) und Tommy Heinrich konnten den Ausfall von Max Weigel (10 c) an der E-Gitarre gut verkraften und Hilko Becker (10 c) bildete mit seinem Bass das musikalische Fundament. Den Gesangspart übernahm hauptsächlich die vielseitige Frontfrau Saskia Jung (9 c), die hier und da von männlichen Bandmitgliedern unterstützt wurde.

Neben rockigen Titeln wie Just Like a Pill (Original von Pink) brachte ACID SHIFT auch Balladen wie Because Of You (Original von Kelly Clarkson) – Sängerin Saskia Jung wurde „unplugged“ von Robin Straß am Flügel begleitet – auf die Bühne. Den Höhepunkt bildeten das gitarren-betonte Seven Nation Army (The White Stripes) und der Grunge-Rock-Klassiker Smells Like Teen Spirit von Nirvana.
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